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Arthur Pendragon *
Aliases
Birthplace Camelot
Age 28 Jahre
Residence Camelot
Title König

Fandom Excalibur, König Arthur, Camelot

attitude Gut
status Vergeben
Avatar Hiddleston, Tom
Member
Für Gäste nicht sichtbar.
Arthur Pendragon *
(Member)
***

Registriert seit: 17.06.2020
Geburtstag: Nicht angegeben
Ortszeit: 22.01.2021 um 23:33
Status: Offline

Informationen über Arthur Pendragon
Registriert seit: 17.06.2020
Letzter Besuch: Vor 10 Stunden
Beiträge (gesamt): 156 (0.71 Beiträge pro Tag | 3.62 Prozent aller Beiträge) Alle Beiträge finden
Themen (gesamt): 12 (0.05 Themen pro Tag | 1.57 Prozent aller Themen) Alle Themen finden
Gesamte Onlinezeit: 5 Tage, 17 Stunden, 17 Minuten
Empfohlene Benutzer: 2
Bewertung: 0 [Details]
  
Zusätzliche Informationen über Arthur Pendragon
Avatarperson: Hiddleston, Tom
Title: König
Geschlecht: männlich
Fandom: Excalibur, König Arthur, Camelot
Alter: 28 Jahre
Heimat: Camelot
Charaktertext: Arthur ist 28 Jahre alt und König von Camelot. Die meisten würden ihn als einen angenehmen und ruhigen Charakter beschreiben. Seine Gesinnung kann man nur als Rechtschaffen - Gut beschreiben. Wenn er nicht gerade in der Hauptstadt oder Camelot ist, geht Arthur natürlich seinen Pflichten nach. Ob nun gesellschaftlicher Natur oder jemandem eine helfende Hand zu reichen.
Aufenthaltsort: Camelot
Gesinnung: Gut
Icon: https://abload.de/img/talisgix0k8m.gif
Status: Vergeben
Spielername: Jeff
Charakterbild: https://abload.de/img/ezgif-3-7faea9b06095x0jms.gif
Zeichenanzahl: Kommt immer auf den Postpartner an
Charakter: Arthur ist ein vielschichtiger Charakter und die meisten bekommen nur die besten Eigenschaften des Königs zu sehen. Von Natur aus ist er ebenso gutmütig wie loyal. Niemals würde er jemandem absichtlich etwas Böses tun. Seinen Prinzipien bleibt er immer treu – oder versucht es. Weswegen er die meiste Zeit seines Lebens immer ehrenvoll und aufopfernd handelt. Gibt es etwas Schweres zu tun, macht er sich die Hände auch gerne selbst schmutzig. Wenn es nach ihm ginge, würde er am liebsten alle Schlachten allein schlagen, nur um Andere nicht zu gefährden. Das funktioniert nur natürlich leider nicht. Auch die Krone ändert für ihn nichts daran, im Gegenteil eigentlich. Sie sorgt vielmehr dafür, dass er oft über sich hinaus wächst, wenn es um Andere geht. Selbst wenn der König ein kleiner Morgenmuffel ist, so steht selbst das nicht seinem Pflichtbewusstsein im Wege. Fast alles was er tut, tut er für andere. Das ist sein Job, aber er macht es gerne – so schwer das manches Mal auch sein mag. Bis auf auf Bälle zu gehen. Auch wenn er kaum Erfolg hat, versucht er sich immer halb vor solchen offiziellen Veranstaltungen zu drücken. Kaum einer ahnt nämlich, dass er ein absolut miserabler Tänzer ist. Das auch ist der Grund, warum Gwen auch immer mit Anderen tanzt, wenn Arthur es seiner Liebsten irgendwie antragen kann. In seinem Innersten ist er ein wahrer Philanthrop. Egal wo er Unrecht sieht, gibt es diesen tiefen Impuls ein zu schreiten. Das Richtige zu tun. Gleich wie schlecht die Chancen auch stehen mögen. Wenn er kann unterstützt und versorgt er andere, so gut es ihm eben möglich ist.
Auf der anderen Seite ist er ein kleiner Chaot wenn es um Ordnung geht. Es ist gut, dass es Angestellte im Schloss gibt, denn ohne diese würde das ganze Schloss vermutlich in seinem Chaos versinken. Ironischerweise ist ein ein guter Stratege wenn es um das Schlachtfeld oder Pläne geht. Das Genie beherrscht das Chaos... trifft auf ihn keinesfalls zu. Auch seine dickköpfige Art ist meistens ein Nachteil in seinem Leben und macht ihm so einiges in seinem Leben sehr schwer. Manche munkeln sogar, dass er sogar zu dickköpfig sei, um einfach Verletzungen zu erliegen. Das wäre die einzige Situation, in der sich dieser Charakterzug wirklich lohnen würde. Wenn es denn nur so einfach wäre, natürlich. Seine selbstkritische Art bekommen hingegen nur zwei Personen in seinem Leben wirklich mit: Merlin und Gwen haben beide sicherlich sehr daran zu knabbern. So selbstsicher er auch dank seines Charismas immer auf andere wirkt, so ist er doch doppelt so selbstkritisch. Manchmal grenzt es schon an eine leicht selbstzerstörerische Ader. Dazu kommt, dass er seine Gefühle und Gedanken schwer anderen Mitteilen kann. Arthur ist sehr in sich gekehrt in dem Punkte. Geht es um seine eigenen Gefühle, Gedanken und Empfindungen, muss man sehr lange bohren bis man da auch nur einen kleinen Tropfen Wasser heraus bekommt. Die wichtigen Dinge in seinem Leben würde er am liebsten allein machen. Natürlich weiß er, dass er mit der Tafelrunde, Gwen und Merlin sehr viel Hilfe hat und er sich darauf verlassen kann. Aber sich dazu durchzuringen ist dennoch ein täglicher Kampf für ihn. Am schwersten trifft ihn jedoch immer seine harmoniebedürftige Seite. Immer wenn ihn jemand verrät dem er einst vertraute, bricht es ihm das Herz. Und auch wenn sich Arthur vornimmt, so etwas nicht mehr an sich heran zu lassen, gelingt ihm das nicht. Sein Temperament zu zügeln gelingt ihm inzwischen zwar sehr gut, aber es ist nun mal einer seiner nicht so schönen Charakterzüge. Nicht immer ist es von Vorteil einen Teil von Uther Pendragons Temperament zu haben.

StärkenVorlieben
+ Umgang mit Waffen
+ Strategisches Denken
+ Kommt mit wenig Schlaf aus
+ Excalibur
+ Äpfel
+ Schach
+ Musik - spielt selbst Flöte
+ Tiere
SchwächenAbneigung
- Eine Kriegsverletzung
Geheilt durch Maleficent
- Tanzen
- Heiler & Medizin
- Lügen
- Bälle
- Heiler & Medizin
- Arroganz
- Unehrlichkeit
Postingtyp: Mittelschnellerposter
Magische Fähigkeiten: Excalibur

Excalibur ist ein magisches Schwert, das seinen eigenen Willen hat. Das heißt sollte Arthur schwer verletzt/dem Tode nahe sein, sucht es sich jemandem der seinen Ansprüchen genügt und dem es dient. Bis Arthur entweder wieder lebt – oder Arthur tot ist. In der ersten Variante bedeutet das, das Excalibur sich dann nur noch von Arthur aus der Schwertscheide ziehen und führen lässt. Die zweite Variante wäre dann eben der nächste der das Schwert als Begleiter Betiteln darf.

Das Bedeutet aber auch wenn es im Kampf nicht von seinem Auserwählten geschwungen wird, weigert es sich zu parieren oder an zu greifen. Als würde jede abwehrende Schlag ins Leere laufen und jeder Angriff irgendwie daneben gehen.

Excaliburs Fähigkeiten ( außer dem 'ich lasse mich nur ziehen und führen wenn ich will'):Es ist in der Lage leichte Magie zu kontern.
Ab der mittleren Magiestufe kommt es auf den Kämpfer an. Denn je stärker der Zauber ist, desto mehr bekommt der Träger ab.
Beispiel: Arthur will einen mittleren Feuerball von der bösen Königin abwehren. Excalibur kontert nur einen Teil der Magie. Der Rest wirkt sich auf Arthur aus. Wenn auch in etwas abgeschwächter Form. In diesem Szenario würde sein Arm schwere Verbrennungen davon tragen. Der Träger zahlt also den Preis für das was gekontert wird. Dadurch wird das Schwert nicht zu übermächtig und ist direkt mit dem Charakter verbunden.
Lebenslauf: Die Geburt von Arthur war etwas, dass sich Uther sehnlichst gewünscht hatte. Obwohl schnell klar wurde, dass sie unter keinem guten Stern stand. Als würde die Natur eine Ordnung herstellen wollen, schenkte sie Arthur das Leben – und nahm seiner Mutter eben jenes fast im selben Augenblick. Nur wenige Augenblicke hatte Ygraine ihren Sohn ansehen können, bevor der Tod nach ihr Griff und sie sich erschöpft nur noch dem ergeben konnte, was da kam. Ein Umstand der Uther zwar traf, aber immerhin hatte er jetzt einen Sohn! Bereits vor Arthurs Existenz hatte jedoch fest gestanden, was mit ihm nach der Geburt passieren sollte. Eine Abmachung zwischen Merlin und Uther – und Arthur war fester Bestandteil davon. Was Uther dafür von Merlin bekommen hatte, sollte Arthur niemals erfahren. Merlin brachte Uther zur Insel der Hohe Priesterinnen. Denn nur mit Magie war es möglich, dass Ygraine ein Kind bekam. Natürlich war Uther gewarnt worden, dass das natürliche Gleichgewicht hergestellt werden musste. Doch womit er wirklich das Leben seines Sohnes erkaufte, ahnte er an jenem Tag noch nicht. Merlins Preis war aber die Bedingung, dass das Kind während seiner ersten Lebensjahre nicht in Camelot sein durfte. Noch bevor Uther hoffen konnte, dass Merlin ein schlechtes Gedächtnis hatte, erschien er und forderte die Einhaltung des Geschäftes ein. Gerade einmal eine Woche blieb Uther, bis Merlin das kleine Baby mit sich nahm. Der Hexenmeister hatte es sich in den Kopf gesetzt, dass Arthur in den ersten Abschnitten seines Lebens besser weit weg vom Hofe Camelots und Uthers aufwuchs. Bei guten Personen und mit ihm als sein Hauslehrer. Merlins Reise führte ihn zu einem Gehöft, das einem Ritter gehörte. Es lag weit genug weg von Camelot und war von Uther sicherlich unbeachtet. Sir William und seine Frau Anna waren zwar kinderlos, aber sie hatten eingewilligt, die ersten Jahre des jungen Prinzen als seine Zieheltern zu begleiten. Merlin selbst kannte Sir William schon recht lange, kannte dessen Prinzipien und Gesinnung nur all zu gut. Um Arthur einen guten Anfang in sein Leben zu geben, waren die beiden sicherlich besser geeignet als Uther selbst. Bei der Erziehung von Arthur wollte Merlin eine Position als Lehrer einnehmen. Jemand sein, bei dem man Rat suchen konnte. Was für eine tiefe Vertrautheit und Freundschaft sich daraus entwickeln würde, ahnte vermutlich nicht einmal der große Hexenmeister.

Einige Jahre später stromerte Arthur als schlaksiger Junge über die Felder und Weiden des Gehöftes. Verrichtete die Pflichten, die man ihm auferlegte, und spielte dabei mit anderen Jungen der umliegenden Höfe. Sie schlugen sich mit Stöcken oder ließen Steine übers Wasser hüpfen. Spielten verstecken in den Weizenfeldern und was man als Jungs eben so tat mit Flausen im Kopf. Mit 6 Jahren durfte Arthur endlich bei seinem Ziehvater Knappe werden. Gut zuerst hieß das nur noch mehr Pflichten und alltägliche Dinge, das musste aber jeder Knappe tun. Es gab aber etwas, dass andere nicht mussten. Zu Merlin in den Unterricht. Der Ältere brachte Arthur all die anderen Dinge bei, die er später brauchen würde. Schreiben, Lesen und Rechnen. Später sollten dazu noch Etikette, Recht & Gesetz, Strategie und Ethik kommen. Die machten aber erst wirklich Sinn, wenn Arthur ein paar mehr Jahre auf dem Buckel hatte. Die Stunden bei Merlin waren eine Pflicht gewesen, ohne die Arthur kein Knappe hätte werden dürfen. Was bedeutete, das der Tag des Jungen meist sehr voll gepackt war. Da er aber ein Ritter werden wollte, nahm der kleine Arthur das hin. Selbst wenn er den Sinn des Pflichtunterrichtes bisher noch nicht wirklich verstand.

Mit 10 Jahren durfte Arthur endlich mit den Waffenübungen beginnen. Schmerzhafte Erfahrungen, die er jedoch wie ein Schwamm aufsaugte. Wie jeder Junge seines Alters geriet auch Arthur natürlich immer wieder in kleinere Schwierigkeiten. Meistens gelang es ihm aber diese irgendwie zu meistern. Ob es nun Glück oder Instinkt war, sei dahin gestellt. Wie sehr die Jahre jedoch an ihm vorbei flogen, bemerkte der Bursche nicht. Merlin hatte ihm immer wieder gesagt, dass er Arthur mit 12 Jahren wieder zurück zu seinem wirklichen Vater bringen würde. Von dem Tag hatte der junge Prinz immer gewusst, ihn aber trotz der Ermahnungen des Älteren, doch immer in weiter Ferne geglaubt. Wie schnell zwei Jahre vergehen konnten, war dem Jungen nicht wirklich bewusst. Mit den Übungen, dem Unterricht und etwas später den Hänseleien der Älteren einen Strich durch die Rechnung zu machen, hatte Arthur viel zu tun. So viel, dass es ihm schwer an die Nieren ging, als sein 12. Namenstag dann doch näher zu kommen begann. Auch mit dem Bewusstsein das William und Anna nicht seine wirklichen Eltern waren, war es doch ein schönes Zuhause gewesen. Ein sehr schönes, wie er fand. Am Tag vor seinem Geburtstag musste Arthur seine wenigen Habseligkeiten packen. Diesen Tag nutzte er natürlich auch um mit seinem besten Freund und seinen Zieheltern trotzdem so viel Zeit wie möglich zu verbringen. Zum Abschied bekam Arthur von William und Anna eine Kette. Das lederne, dunkle Band war fein geflochten und daran befestigt war ein kleiner geschnitzter Anhänger aus hellem Holz. Er stellte das Runensymbol quert dar. Unter anderem ist es ein Schutzzeichen für die Familie. Eine Kette, die Arthur sicher niemals mehr abnehmen würde. Noch heute begleitet ihn diese Kette auf jedem Schritt seines Weges. Mit Traurigkeit verabschiedete er sich von den dreien und ging kurz zögernd zu Merlin. Was spräche dagegen, wenn er einfach hier bleiben würde und ein einfacher Ritter vom Land wurde? Sein Blick saugte sich an Merlins Gesicht fest. Es duldete keinen Widerspruch und doch schien der Alte ihn irgendwie zu verstehen. Mit etwas Hilfe erklomm Arthur den Rücken von Merlins Pferd. Da es viel zu groß für ihn war, nahm der Hexenmeister hinter ihm Platz und trieb dann das Tier voran. Zurück zu blicken traute Arthur sich in diesem Moment nicht. Vermutlich hätte er sich sonst vom Pferd rutschen lassen und wäre doch einfach dort geblieben. Obwohl er nicht viel getan hatte, kuschelte er sich bald eng an Merlin heran und schlief erschöpft ein. Das Traurigkeit so erschöpfend sein konnte, hatte der Junge nicht wirklich erwartet. Traumlos war der Schlaf des Jungen. Zum Glück, denn hätte er unruhig geschlafen, wäre es für Merlin sicher eine anstrengende Reise geworden.

„Arthur? Arthur mach die Augen auf.“, forderte Merlin mit sanfter Stimme. Blinzelnd wollte der Junge seine Augen öffnen, als er aus dem Schlaf gerissen wurde, nur um sie wieder sofort zu zukneifen. Das helle Licht der Morgensonne schmerzte fast in den Augen. Erst nach ein paar Mal blinzeln schaffte er es die Augen zu öffnen und zu sehen, wohin Merlin ihn gebracht hatte. Sie passierten gerade das Tor zur Hauptstadt. Warum bei allen Göttern waren sie in in der Hauptstadt? Diese Frage brannte ihm auf der Zunge und doch schwieg der Junge. Vielleicht wollten sie hier ja einfach nur eine Rast machen. Schließlich musste Merlin ja die ganze Nacht mit ihm durch geritten sein. Ansonsten wären sie sicher noch nicht hier gewesen. „Merlin?“, erklang mit zitternder Stimme die Frage des Jungen, als Merlin das Tier zum Schloss von Camelot lenkte. Eine Antwort bekam Arthur jedoch nicht. Mulmig fand sich Arthur schon damit ab, den Rest seines noch jungen Lebens im Kerker von Camelot zu verbringen. Dabei hatte er doch keine Wahl gehabt? Der Alte hatte ihn doch hier her gebracht? Zählen würde das aber sicher nicht. „Merlin weißt du eigentlich was du da tust?“, flüsterte Arthur ängstlich und wurde doch vom Pferd gehoben. Der Alte war völlig verrückt! Und...doch folgte Arthur ihm weiter. War er also der größere Dummkopf, wenn er ihm einfach so weiter folgte? Je tiefer sie ins Schloss hineingingen, desto mehr verschwand Arthur hinter der großen Gestalt seines Begleiters. Zwar wollte Arthur irgendwann ein Ritter von Camelot werden, aber bis dahin dauerte es noch eine ganze Weile. Dazu kam noch, das Merlin ein Zauberer war und der König jede Art von Magie per Gesetzt verboten hatte. Und er ging einfach an der Seite eines Zauberers mitten durch das Schloss der Hauptstadt. Als wäre es eine Kleinigkeit! Eine Winzigkeit, die Arthur flau im Magen werden ließ. „Hast du etwa Angst junger Pendragon?“, fragte Merlin halb belustigt und halb herausfordernd. Damit der kleine Prinz nicht ängstlich vor seinen Vater treten würde, musste man ihn vielleicht etwas bei seinem jungenhaften Stolz packen. „Nein!“, protestierte Arthur und lief sofort neben dem Älteren her. Natürlich mit gestrafften Schultern und einer äußerst geraden Haltung.. Moment mal, sagte er gerade Pendragon? Bevor Arthur jedoch die Gelegenheit hatte, darüber genauer nach zu denken, betrat er an Merlins Seite den Thronsaal von Camelot. Ehrfurchtgebietend wirkte der große Saal auf den Jungen. An den Wänden hingen über all Banner. Pendragon Banner! Das wusste selbst der junge Arthur. Hart schluckte Arthur als ihm langsam dämmerte, WAS genau Merlin vorhin gesagt hatte und was es für ihn bedeutete! Zeit um darauf zu reagieren oder es überhaupt wirklich zu realisieren hatte er keine. Schon wurde er von einem fremden Mann an den Schultern gepackt und eingehend betrachtet – ja geradezu gemustert! Nur um kurz darauf umarmt zu werden. Fast wurde die Luft aus seinem schlaksigen Körper gepresst. Und nur aus Reflex umarmte er den Mann auch, der ihn so im festen Griff hatte, als wollte er ihn nie wieder los lassen. Nur kurz hatte er aus dem Augenwinkel die Krone auf dem Haupt des Mannes sehen können. Der König umarmte ihn gerade so, als wäre er ein verlorengegangener Schatz! „Mein Arthur.“, wurde ihm ins Ohr geraunt und trotzdem konnte Arthur das nicht so ganz glauben. Nicht wissend ob er es für einen schlechten Witz, einen absoluten Alptraum oder einen guten Traum halten sollte. Mit dieser Tatsache, war er schlicht überfordert in seinem Alter. Zuerst war er noch ein einfacher Junge in der Obhut eines Ritters vom Land gewesen – musste er jetzt damit zurecht kommen, dass er scheinbar der Sohn des Königs war!
Kaum war diese innige Begrüßung vorbei, führte in der König in seine eigenen Gemächer. Zu perplex von der Situation folgte Arthur dem Mann einfach nur, ohne sich den Weg genau ein zu prägen. Obwohl ein Diener versuchte ihm alles abzunehmen, machte sich der junge Arthur ganz allein für den König fertig. Immer noch in Gedanken verließ er das Zimmer und verlief sich prompt! Hätte er doch nur mehr auf den Weg geachtet!

Fast eine halbe Stunde irrte er durch das Schloss, von allen mehr oder weniger unbeachtet. Bis Arthur beschloss eine Wache anzusprechen. Diese jedoch hielt ihn scheinbar für einen Jungen von der Straße, der sich ins Schloss geschlichen hatte. Unsanft wurde er von dem Mann also vor sich her getrieben. Mitten zum Speisesaal des Königs. Na wenigstens war er jetzt genau dort, wo er hin gewollt hatte. Wenn auch in etwas anderen Umständen. Noch bevor Arthur den Mund öffnen konnte, um sich für die Verspätung zu entschuldigen, fuhr König Uther die Wache an. Gerade zu bedrohlich und höchst verärgert. Drohte ihm sogar mit Kerker. In dem Moment reagierte Arthur einfach und stellte sich schnell zwischen Uther und die verängstigte Wache. „Aber mein König...“, begann er und korrigierte sich eilig, „Vater, er konnte doch nicht wissen wer ich bin. Es kennt mich hier keiner.“. Der Bursche war gerade mal 12 Jahre alt und doch nahm seine natürliche Präsenz sofort den Raum ein, als er die Wache verteidigte. Etwas, dem schnell alle anderen in diesem Raum verfallen waren. So sehr, dass niemand wirklich mit bekam, wie Lady Morgana den Speisesaal betrat. „Ich bitte euch ihn zu verschonen Vater, als großzügige Geste. Schließlich haben wir uns heute endlich wieder gefunden.“. Uther war so überrascht von der Handlung seines Sohnes, dass er zuerst nicht reagieren konnte. Der Zorn des Älteren flaute währenddessen sichtbar immer mehr ab. Wich einer Art Stolz, der dem festen Auftreten von Arthur galt. Nicht zwingend seiner Tat selbst. Knurrend schickte der König die Wache fort, ohne sie zu bestrafen. Etwas entspannte sich Arthurs Haltung dabei, „Ausnahmsweise“, waren die Worte des Vaters zum Sohn. Ausnahmsweise? Diese Wortwahl jagte Arthur einen unerklärlichen, kalten Schauer über den Rücken. „Arthur, das ist Lady Morgana. Mein Mündel.“, die Worte des Königs unterbrachen Arthurs Gedanken, „Sie ist die Tochter deines verstorbenen Onkels – Tristan de Bois. Seit seinem Tod lebt sie hier bei mir und natürlich unter meinem Schutz.“. Sein Blick heftete sich auf das etwas ältere Mädchen im Saal. Einmal war Arthur während des Markttages mit Morgana zusammen gestoßen. Natürlich hatte die Wache damals sofort eine Entschuldigung von Arthur gefordert. An jenem Tag war er schließlich nicht mehr als der Sohn eines Bauern gewesen. Und dennoch bezweifelte Arthur, dass ihn die Lady erkannte. Damals hatte sie ihn kaum eines Blickes gewürdigt. Nicht mal bei seiner formvollendeten und galanten Entschuldigung. „Lady Morgana. Es ist eine Freude euch kennen zu lernen.“, brachte Arthur ganz nach Merlins Erziehung galant über die Lippen. Ganz zur Zufriedenheit des Vaters, wenn man seinen Blick sehen würde.

So begann holpernd Arthurs Leben am Hofe von Camelot. Langsam aber sicher fügte sich Arthur immer mehr hier ein, als hätte er hier schon immer hingehört. Schnell lernte er die Dinge, die er wissen musste, und setzte sie sorgsam um. Bis auf bei zwei Dingen: Anziehen tat er sich immer noch selbst – mit allem was dazu gehörte natürlich – und er wann immer möglich umging immer die teure Kleidung! Praktisch, robust und bequem. Ändern würde sich das vermutlich auch nicht mehr. Zumindest bekam Uther ihn dazu, zu öffentlichen Veranstaltungen die feine Kleidung zu wählen. Nun bestanden Arthurs Tage aus ganz anderen Pflichten als bisher. Uther versuchte ihn auf das König sein vor zu bereiten. Das Waffentraining und der Reitunterricht hatten nun zu den Stunden mit Uther absolute Priorität. Kein Merlin mehr, der ihn in den anderen Dingen unterrichtete. Der Ältere hatte sich fast vollständig aus seinem Leben zurück gezogen. Eine Tatsache, die schwerer an Arthur nagte, als er selbst vermutet hätte. Doch er musste damit zurecht kommen und zum Glück hatte er nicht viel Zeit, darüber nach zu denken. Morgana half ihm bei der Etikette bei Hofe und versuchte zumindest ihm die Grundschritte der vielen Tänze bei zu bringen. Doch Letzteres gab sie sehr schnell auf. Dass ihr immer wieder auf den Füßen herum getrampelt wurde, hielt auch die stolze und starke Ältere nur begrenzt aus. Und Arthur konnte ihr deswegen nicht wirklich böse sein. Er musste in Zukunft einfach alle Tänze umgehen! Selbst Merlin war bei den Tänzen an Arthur verzweifelt und Arthur im Umkehrschluss immer wieder an den Tänzen. So geschickt er beim Kämpfen und anderen Dingen auch auf den Füßen sein mochte, beim Tanzen schien er immer zwei linke Füße zu haben. Ein guter Plan. Aber bis auf diese paar Kleinigkeiten bemühte sich Arthur die Erwartungen von Uther zu erfüllen und sich dem Leben am Hof so gut wie möglich an zu passen. Gut gelang ihm das, bis zu einem Ereignis, dass er in seiner Lebenszeit sicher nicht vergessen würde. Uther verurteilte eine alte Frau zum Tode, nur weil sie mit Hilfe der Magie jemanden geheilt hatte. Eine Tat die Arthur absolut nicht verstehen konnte und wollte. Es war blanker Hass in den Augen seines Vaters, wenn es um Magie ging. In Uthers Augen bedrohte die Magie Camelot und die Lebensweise in seinem Land. Eine ziemlich scheinheilige Einstellung für jemanden, der Magie auch schon benutzt hatte. Die Magie und der Glaube, der mit ihr einher ging, war für Uther etwas komplett Schlechtes. Nur weil einige ihre Magie missbrauchten, schloss er von diesen auf den gesamten Glauben und Hexen und Zauberer selbst. Den Moment, wie die Frau auf dem Scheiterhaufen brannte, würde der junge Prinz jedoch niemals vergessen. Wenn er einmal König war, würde er Magie anders gegenüber stehen – so nahm er es sich zumindest vor.

Seit dem Tag fiel es Arthur schwer, jeden Befehl Uthers auszuführen. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, begann er gerade die Kunst der Täuschung für sich zu entdecken. So dass er Uther nicht wirklich belog. ihm aber auch nicht immer die Wahrheit sagte. Die blanke Wut des Älteren auf die Magie konnte er nicht ganz begreifen und er war sich nicht sicher, ob er es jemals wollte. Der König schien das nicht zu bemerken, warum sonst hätte er Arthur mit 18 Jahren schon die Befehlsgewalt über die Ritter und Krieger von Camelot geben sollen? Mit dieser Verantwortung kam Arthur durchaus zurecht, aber nicht immer mit den Befehlen, die sein Vater gab. Unsichtbar baute sich eine Mauer zwischen Vater und Sohn auf, die nicht zu schwinden schien. Im Gegenteil, sie wurde immer größer und massiver. Mit jeder blinden Verachtung für Magie und jene, die sie ausübten. Selbst gegen Druiden richtete sich der Hass des Königs, obwohl die Druiden ein friedliches Volk waren. Menschen die mit Macht böse und dumme Dinge taten gab es immer. Sie deswegen alle zu verurteilen war etwas vollkommen falsches! Uther schien die Mauer nicht wirklich zu bemerken, die sich immer mehr zwischen ihm und Arthur festigte. Ob es ihn gekümmert hätte, wenn Uther es bemerkt hätte ist daher schwer zu sagen. In diesem Jahr sollte Arthur Lancelot zum ersten Mal begegnen.
Das erste Treffen zwischen Lancelot und Arthur fand während der Auswahlkämpfe statt. Sie wurden jedes Jahr gemacht, um die besten Ritter des Landes zu finden. Nur diese Ritter bildeten die offiziellen Ritter Camelots. Wenn man es so beschreiben wollte, glich dieser Zusammenschluss fast einer Art Orden. Seit Arthur diese Auswahlkämpfe geführt hatte, gab es keinen, der ihn dabei besiegte – bis auf Lancelot. Die beiden lernten sich ohne die Krone kennen und waren sich sehr schnell sympathisch. Erst als Lancelot bei den Rittern von Camelot aufgenommen wurde, erkannte er, mit wem er sich angefreundet hatte. Mit einem kleinen Prinzchen. Zum Glück schien es nichts an der Situation zwischen ihnen zu ändern. Schnell schlossen die beiden eine innige Männerfreundschaft. Etwas, das Arthur ganz gut tat. Denn Lancelot wurde nicht sein Freund, weil er Prinz war, sondern weil sie sich gut verstanden. Zuerst hatte ihn Lancelot sogar für irgendeinen Ritter gehalten und ihm im Übungskampf gezeigt, was er so konnte. Arthur zu besiegen war nicht gerade leicht, doch Lancelot war es gelungen. Sein Blick nachdem sich Arthur zu erkennen gab, war dafür um so köstlicher. Während Arthur, Lancelot und einige andere Ritter Camelots einen Befehl Uthers ausführten, gerieten sie eines Tages in einen Hinterhalt einer Gruppe der Druiden. Eigentlich eine sehr kleine Gruppierung, aber für Uther ein Grund mehr Druiden zu verachten und zu jagen. Bis auf ein paar kleine Schrammen hatten sie das ganze recht gut überstanden. Das was da nach folgte, sollte Arthur unter den Druiden einen Namen machen. Einer seiner Ritter hatte einen der angreifenden Druiden entwaffnet und wollte ihn töten, obgleich der Kampf längst beendet war. Gerade rechtzeitig hatte Arthur das gesehen und wehrte den vermeidlich Todesstoß seines Ritters ab. „Der Kampf ist beendet.“, erklang die Stimme des Prinzen fest. Sie ließ keinen Widerspruch zu und das ganz ohne, dass er die Stimme erheben musste. Arthur steckte dann sein Schwert weg und half dem Druiden auf die Füße. „Na los verschwinde. Der Kampf war sehr eindeutig und ich will nicht noch mehr Blut vergießen“ erstaunlich ruhig war seine Stimme dabei. Noch als Lance ihm auf die Schulter klopfte, sah Arthur dem Druiden nachdenklich hinterher. „Du weißt schon, was dein Vater dafür mit dir anstellen wird oder?“, fragte Lancelot leise an seinen Freund gewandt. Erst jetzt riss es Arthur aus den Gedanken, als sein Blick den von seinem Freund suchte. Nur um dann ein wenig zu nickten, „Natürlich, aber das war es wert. Einer muss aufhören Blut zu vergießen. Und wenn er das nicht beenden kann, wird es später meine Bürde sein.“, schloss er leise und sorgte dafür, dass die Verwundeten versorgt wurden und sie nach Camelot zurück kehren konnten. Lange dauerte es nicht, bis der Bericht über den Hinterhalt an Uthers Ohr drang und er seinen Sohn zu sich holte. Bevor Arthur den Trohnsaal betrat, atmete er vor geschlossener Tür tief durch. Egal was auf ihn zu kommen würde, er würde es ertragen müssen, denn er hatte das Richtige getan. Obwohl seine Befehle anders gewesen waren. Erst als sich der Prinz gesammelt hatte, öffnete er die große Tür und betrat den Saal, in dem sich einige eingefunden hatten. Allen voran natürlich der König auf seinem Thron. Bereits als er den riesigen Saal betreten hatte, spürte er förmlich dass Uther vor Wut kochen musste. Arthur hatte nicht mal die Hälfte des Weges vor den Thron zurück gelegt, als Uther schon aufsprang. Wie ein ausgehungertes Raubtier. „Ist der Bericht wahr?!“ fuhr er seinen Sohn wutentbrannt an. Arthur war vor dem König stehen geblieben. Hatte die Arme locker hinter dem Rücken verschränkt und nickte. Die meisten fürchteten sich vor Uther und obwohl Arthur zwar die Ritter Camelots anführte, war Uther immer noch ihr König. Bisher erschien es ihnen besser zu sein, wenn man Uther lieber die Wahrheit erzählte. „Ich vermute schon. Wenn du darauf anspielst, dass ich das Leben eines Druiden verschonte und ihn sogar laufen ließ, kann ich das nur mit einem klaren Ja beantworten.“, sagte er ehrlich und ruhig. Und schon hatte Arthur sich die erste Ohrfeige eingefangen. Beeindruckend war das allerdings schon lange nicht mehr. Die Schwielen an seinen Wangen, die sich schnell bildeten, zeugten davon. Oft hatte er dies schon über sich ergehen lassen und jetzt würde das sicher nicht anders sein. „Sie waren klar geschlagen und grundloses Schlachten werde ich sicher nicht unter meinen Männern dulden!“, entschieden und fest war Arthurs weiter hin. Die Ohrfeigen seines alten Herren hatten längst an Schrecken verloren. „Meine Männer!“, ging ihn der König lautstark an und scheuerte Arthur direkt noch eine. Zu dem Missfallen des Königs änderte sich Arthurs Haltung jedoch nicht. Nicht mal der Blick in seinen Augen bat um Vergebung. Und das erzürnte ihn noch viel mehr. „Du wirst einen Tag in den Kerker geworfen und mit zehn Hieben bestraft!“ wütend wandte er sich ab als die Wachen an Arthur heran traten und ihn fesselten. „Lass dir das eine Lehre sein meine Befehle noch einmal auf so dreiste Weise zu ignorieren. Die Druiden und die Magie gehört ausgerottet!“, herrschte er seinen Sohn an. Und vermutlich war es zu Arthurs Glück, dass er seine bitteren Worte hinunter schlucken konnte. Mit einem bitteren Lächeln und doch hoch erhobenem Haupt ließ sich der junge Prinz abführen. Gerade als Lancelot einschreiten wollte, schüttelte Arthur stumm den Kopf. Sein Freund konnte und sollte ihm das nicht abnehmen. Oder gar auf sich nehmen. Es waren Arthurs Befehle gewesen und er würde auch die Konsequenzen tragen, so sinnfrei sie auch waren. Noch war Uther König und jedes Handeln zog eine Konsequenz nach sich. Uther selbst hoffte durch diese Strafe seinen Sohn endlich auf den, in seinen Augen, richtigen Kurs zu bringen. Denn auch wenn Arthur widerspenstig und stur war, war er immer noch sein Sohn! Und er sollte irgendwann König werden. So war der Plan und vorher musste er eben den sturen Bock auf Kurs bringen.

Im Kerker legte Arthur seinen roten Wams ab und ließ widerstandslos seine Hände an die Decke seiner Zelle ketten. Kurz wanderte sein Blick zum Flur des Kerkers, doch Uther konnte er nicht sehen. Zuerst fällte er die Strafe und konnte dann aber nicht dabei anwesend sein? Wenn man eine Strafe aussprach, sollte man die Größe besitzen sich anzusehen, was es für den Bestraften bedeutete! Arthur knirschte mit den Zähnen und umfasste die Ketten mit seinen Fingern fest. Sie würden in den nächsten Momenten sein einziger Halt sein und den würde er brauchen. Gerade so konnte Arthur noch einmal tief durch atmen, als ihn schon der erste Hieb traf und sämtliche Luft aus seinen Lungen zu pressen schien. Mit zusammen gekniffenen Augen konnte er spüren, wie die Haut auf seinem Rücken aufriss und sich das Blut einen Weg über seinen Rücken suchte. Der zweite Hieb und ein Schmerzenslaut seinerseits. Doch schreien? Nein, diese Genugtuung würde er Uther nicht geben! Sein Dickkopf war mehr als nur angestachelt und doch verstand der Kerkermeister sein Handwerk sehr gut. Es waren nur zehn Hiebe und doch fühlte es sich so an, als würde ihm der Mann das Fleisch von den Knochen schälen wollen. Und es erschreckend gut umsetzen können. Am Ende hing Arthur mehr in den Ketten, als das er selbstständig stand. Das Hemd war zerrissen. Blut und Hautfetzen bedeckten seinen Rücken. Die Ketten wurden von der Decke gelöst und ungebremst fiel Arthur auf alle Viere. Erst jetzt bemerkte er, wie sehr er zitterte, wie vernebelt seine Sicht war und wie schnell sein Atem ging. Erschöpft schloss er die Augen und bekam nicht wirklich mit, wie seine Zellentür verschlossen wurde. Nur langsam schaffte Arthur es, seinen Atem zu beruhigen und den Schwindel in seinem Kopf zu vertreiben. Der Schmerz an seinem Rücken war dumpf geworden. Das würde sich aber mit Sicherheit ändern, wenn er sich erheben wollte. Für einen kurzen Moment war da die Versuchung sich einfach jetzt nur bäuchlings den kurzen Abstand auf die feuchten dunklen Steine des Boden fallen zu lassen. Viel mehr würde das nicht schmerzen, denn so viel musste er den Rücken dabei nicht bewegen. Auf der anderen Seite, war das jedoch keine Option! Bisher hatte er sich für seine Verhältnisse gut geschlagen. Oder nicht? In dem Moment glitten seine Gedanken wieder zurück zu William. Zu seiner Kindheit und dem letzten Mal, als er eine Strafe einfach so ertrug – für das Richtige. Damals hatte Arthur verhindert, dass ein anderer Knappe seinen besten Freund weiter verprügelte. In dem aufkommenden Kampf zwischen dem Jungen und Arthur war der Angreifer mit dem Gesicht voran eine Matschpfütze gefallen. Die größte die Arthur je als Kind gesehen hatte. Natürlich war er damals für die Demütigung 'bestraft' worden, um es dem Ausbilder des Knappen recht zu machen. Auch wenn die Strafe nicht all zu schlimm gewesen war. Arthur hatte sich entschuldigt für die Demütigung – wenn auch nicht für die Rettung seines Freundes – und war seinen Extradienst in der Küche angetreten. William hatte ihm damals lobend durch die Haare gewuschelt und ihm erklärt, warum sein Handeln aber auch die Akzeptanz der Strafe richtig gewesen waren. Es war für ihn so real, dass er fast die Hand fühlen konnte, die ihm durch die Haare glitt. Zitternd, war das Lächeln auf seinen Lippen als er sich mit diesen Gedanken doch auf richtete, unter Schmerzen und schmerzhaften Keuchen natürlich, aber er richtete sich auf. Schwankte fast sofort und war froh, dass da eine Wand war für den Halt. Kraftlos ließ sich Arthur auf die harte Schlafbank sinken. Natürlich mit dem Bauch voran. Da er seine Strafe kannte, konnte er jetzt in aller Ruhe weg dämmern. Beim Schlafen bemerkte er die Schmerzen vielleicht nicht mehr.....

Schmerzvoll zuckte Arthur zusammen und stieß mit seinem Kopf gegen etwas. Wie konnte das sein? Die unfreiwillige Kopfnuss brachte ihn sofort wieder zurück auf die harte Liege. Erst jetzt machte er die Augen auf und schon blieb ihm der Atem wieder weg. Warum sah er jetzt das Gesicht einer hübschen Frau? War er etwa in der Nacht gestorben? Eine eher seltsame Annahme, die er sofort wieder verwarf. Daher hob sich seine Augenbraue fragend empor. Ihr Gesicht verschwand aus seinem Blickfeld und ein erneuter Schmerz zeigte ihm auf, was genau die Frau da gerade tat – sie bearbeitete mit Bedacht seinen Rücken. Kein Wunder das er davon plötzlich aus dem Schlaf gerissen wurde und ihr unbeabsichtigt eine Kopfnuss verpasst hatte. „Liegen bleiben Sire, sonst wird es noch schlimmer.“ Sanft waren die mahnenden Worte und doch war es für Arthur schwer einfach liegen zu bleiben. Würde sein Rücken gerade nicht so brennen, wäre er vermutlich direkt aufgesprungen. Hasste er es doch von jemandem so behandelt zu werden. Auch wenn sie es gut meinte, die Wunden würden schon heilen. Die strenge Hand an seinem Oberarm hielt ihn jedoch ans Bett gefesselt. Zusammen mit den Schmerzen und den weichen Knie, die er davon hatte. „Arthur....“, stellte er sich atemlos vor. Mit Sire angesprochen werden und all die höflichen Floskeln mochte er nicht sonderlich. „Lancelot hat mich gebeten nach Euch zu sehen. Ich bin Guinevere“, erklärte sie schließlich ihre Anwesenheit und ihr tun. Mit Lancelots Hilfe, er sorgte für die Ablenkung der Wachen, war Gwen in den Kerker geschlichen. Vor Uther hatten sie das Ganze verborgen und würden auch fast alles dafür tun, es vor dem alten König geheim zu halten. Kaum auszudenken, was ihnen widerfahren würde, sollte man sie erwischen. Wie gut, dass Bedienstete meist nicht viel beachtet wurden und das Schloss, samt seiner stillsten Ecken, am besten kannten.„Tschuldigung wegen der Kopfnuss“, murmelte er leise und versuchte seinen Stolz als Kerl zu bewahren. Keinen Laut von sich zu geben, während die Behandlung einer weiteren Folter glich. Zwar hatte er gerade geschlafen, doch am Ende der Behandlung war Arthur trotzdem wieder erschöpft. Obwohl Guinevere sicher vorsichtig gewesen war, änderte das nichts an seinem geschundenen Rücken. Vorsichtig setzte er sich auf Gwens Bitte hin auf. Gerade als sie ihm die Reste des Leinenhemds ausziehen wollte, hielt er sie auf. „Ich kann das schon..“, protestierte er halb, nur um dann kläglich daran zu scheitern. Sein Rücken machte es ihm echt nicht einfach gerade! Fast schon amüsiert hatte ihm Gwen zu geschaut. „Würdest du mir bitte helfen Guinevere?“, bat er dann doch wieder brummelnd. Kaum zu glauben, dass er jemandem bitten musste, ihm beim Ausziehen zu helfen! Der Gedanke verflog aber schnell, als sie so dicht vor ihm war und es ihm aus einem undefinierbaren Grund wieder den Atem verschlug. Nicht wegen der Schmerzen. Das war etwas anderes. Nur mit leichtem Protest, der irrelevant zu sein schien, ließ er sich dann von der jungen Frau verbinden. Eigentlich wusste er natürlich, dass es besser für ihn war, doch es war ein Reflex. Bei den Behandlungen seiner Ziehmutter hatte Arthur auch immer protestiert. Und den Heiler der Schlosses – so sehr er ihn auch mochte – würde er nur an sich heran lassen, wenn er schon halbtot da lag. Gerade als Gwen die Zelle verlassen wollte, griff er nach ihrem Handgelenk. „Danke sehr Guinevere“, kam es ihm mit rauer aber dankbarerer Stimme über die Lippen. Erst dann ließ er sie los und sah ihr doch recht lange im Schatten der Nacht hinterher.

Heimlich widersetzte sich Arthur immer wieder in den nächsten zwei Jahren den sinnlosen Tötungsbefehlen von Uther. Ohne es zu merken, zog er damit immer mehr der Soldaten von Camelot auf seine Seite. Doch nicht nur diese. Unter vorgehaltener Hand konnte man es kaum noch erwarten das Uther seine Krone an seinen Sohn weiter gab. Hätte man Arthur gefragt, hätte er jedoch protestiert. König zu sein wäre ihm sicher nicht gelungen, denn wenn er ehrlich zu sich war, haderte er mit diesem Schicksal. Gerade er würde keinen guten König abgeben – zumindest seiner Meinung nach. Eine Ansicht die Uther teilen würde. Gerüchte und Getuschel zu unterdrücken ist allerdings einem König kaum möglich. Daher beschloss er das Ganze zu seinen Bedingungen mit zu spielen. Hinter verschlossenen Türen fanden nun die Belehrungen und Strafen des Prinzen statt. Während er nach außen hin natürlich Stolz zeigte. Stolz und Akzeptanz des Ganzen. Es gab aber genügend Dinge, mit denen er sich diese Gedanken vertreiben konnte. Im Kerker hatte er Gwen kennen gelernt und waren ihre zusammen Treffen auch zuerst rein freundschaftlicher Natur, so änderte sich das bald. Immer mehr fühlte er sich zu der Dienstmagd von Morgana hingezogen. Natürlich heimlich, aber das starke Gefühl war da und ließ sich auf keinen Fall so einfach vertreiben. Gleich welche Prinzessinnen und edlen Damen sein Vater immer wieder vor seine Nase setzte. Mit der Hilfe dieser Damen hatten sie jedoch immer wieder eine Hochzeit abwenden können. Der Tag an dem sich Arthur der Krone würdig erweisen sollte, war für den Prinzen viel wichtiger, als diese feinen Damen. Seinen ganzen zwanzigsten Geburtstag hatte er stumm in einem Raum gekniet. Um zu wissen, was seine Aufgabe werden würde. Damit er sich seinem Vater und seinem Volk als würdiger Nachfolger erweisen konnte. Das was er dort sah, war klar und deutlich. Doch würde es seinem Vater nicht gefallen. „Ich werde dir ein druidisches Artefakt bringen, dass die Druiden mit Geschick verborgen hielten.“, erklärte er seinem Vater, was zumindest zur Hälfte der Wahrheit entsprach. Aber sein Weg würde ihn tief in den Wald der Druiden führen. Noch am selben Tag trat er seine Reise an. Bei dieser Tradition zeigte Arthur, nach Uthers Ansicht, doch was in ihm steckte. Bevor der aktuelle König offiziell einen Thronerben ernannte, musste man sich dieser Tradition stellen. Eine Aufgabe wurde gewählt, nach einem Tag und einer Nacht der stillen Einsamkeit. Um sich selbst und eben diese Herausforderung zu finden. Ein druidisches Artefakt mehr in den Schatzkammern von Camelot, gefiel dem König. Und es zwang Arthur dazu, seine Hand gegen die Druiden zu erheben. So wie Uther das Ganze sah, gewann er hier im doppelten Sinne.

Was genau während dieser Reise geschah, hielt Arthur immer verborgen. Und das vor allem vor seinem Vater! In diesem Wald akzeptierte er den Glauben der Druiden, als den zweiten in seinem Leben. Sie waren es auch, die ihn darauf hin tätowierten. Die große Beute die Uther erwartete, war eigentlich nicht mal wertvoll. Es war nur ein kleines Stück einer Triskele und nicht im geringsten besonders. Uther reichte es aber offenbar, dass es von den Druiden war und wertvoll sein musste. So konnte er es mit Genugtuung weg schließen. Arthur trug seinen zweiten Glauben zwar immer direkt im Herzen mit sich. Erzählte aber niemandem davon. Lediglich die Druiden und Merlin wussten es und machten daraus das vermutlich bestgehütete Geheimnis. Zumindest bis zum Tod von Uther. Selbst seiner Geliebten erzählte Arthur nicht, was in dem Wald vorgefallen war. Es war aber für Arthur der erste Schritt dazu, ein gerechter König für alle Menschen in seinem Land zu werden. Gleich welchen Glauben sie hatten, oder welche Fähigkeiten. Umso mehr hütete er dies Geheimnis. Und da man, Götter sei dank, immer Kleidung trug, fiel sein Geheimnis nicht auf. Die Magiebegabten erkannten natürlich hier den kleinen Schwindel des Prinzen. Sie wussten schnell, das diese Triskele nichts wichtiges war, lediglich ein zerbrochenes Symbol. Es wäre ein leichtes gewesen, ihn auffliegen zu lassen. Da sie aber Uther los werden wollten, hatten sie in diesem Moment keine Wahl als Arthur zu vertrauen.
Noch am selben Tag wurde Arthur zu Morganas missfallen zum Kronprinz und offiziellem Nachfolger von Uther gekrönt. Bereits dieses kleine Krönchen, möchte man fast sagen, war schwer. Viel schwerer als Arthur es sich vorgestellt hatte. Dabei war es nicht mal die Königskrone. Als künftiger Regent musste Arthur natürlich jetzt nur noch mehr Pflichten übernehmen. Um so mehr genoss er die Zeit mit seinem besten Freund und der Frau, die er liebte. Letzteres war schwierig, denn Uther sollte all dies natürlich nach wie vor nicht erfahren. Nicht auszudenken, was er Gwen antun würde, sollte er jemals von Arthurs Gefühlen für sie erfahren. Ein Grauen, welches Arthur zu verhindern versuchte und das doch allgegenwärtig war. Während seines 20. Lebensjahres sollte sich wieder so einiges ändern. Während er an den Grenzen des Königreiches beschäftigt war, hatte jemand versucht Uther zu töten. Es wäre ihm sogar fast gelungen. Zum Glück verstand der Hofarzt seine Kunst nur zu gut. Das er heimlich Magie benutzte um den König zu retten, hatte der alte Mann inzwischen geschickt zu verbergen gewusst. Der Arzt konnte zwar nicht viel zaubern aber er war gut genug um mit Magie seine Heilung zu unterstützen. Ansonsten wäre Arthur vermutlich viel zu spät gekommen und hätte nur noch eine seelenlose Hülle im Bett seines Vaters angetroffen. Schwer erschüttert hatte er sich neben dem Bett seines Vaters sinken lassen. Auch wenn der Mann dort im Bett grausam und blind vor Hass war, es war dennoch sein Vater. Seitdem hatte Uther kein Wort mehr gesagt. Warum wusste keiner so genau. Eigentlich hätte er es tun können, laut dem Arzt. Was ihn im Grunde seiner so kalten Seele zerbrochen hatte, ahnte Arthur nicht im geringsten. Viel zu schnell sollte er es allerdings erfahren. Stimmen wurden laut, dass Arthur den Thron seines Vater besteigen sollte. Auch wenn Uther noch lebte, war er nicht mal mehr ein Schatten des Mannes, der er einst gewesen war. Bis nach seinem 21. Geburtstag hatte Arthur immer wieder gute Ausreden gefunden, um sich nicht krönen zu lassen. Von einer neuen Therapie des Arztes gegen Uthers Unpässlichkeiten bis hin zu, dass er als Regent genügend Machtbefugnisse hatte, um das Land auch so zu lenken. Nach fast einem Jahr konnte er sich dagegen allerdings nicht wehren – und die Ausreden waren ihm inzwischen auch ausgegangen. Also lies er von Merlin und einigen anderen schweren Herzens seine Krönung planen.
Am Abend vor diesem Ereignis inszenierte Morgana einen Putsch, um an den Thron von Camelot zu gelangen. Da es keiner ahnte, gelang es ihr natürlich spielend. Sie hatte sich all die Jahre als liebende Ziehtochter gegeben und ihre Intrigen gesponnen. Alles nur um Uther zu vernichten und ihren rechtmäßigen Platz als seine älteste Tochter ein zu nehmen. Und damit natürlich auch Arthur aus dem Weg zu räumen. An diesem Abend hatte Arthur lange im Thronsaal vor dem Thron gesessen. Erst der Lärm hatte ihn aufgeschreckt. Morgana selbst hatte ihren kleinen Bruder gesucht und dort gefunden. Ein recht kurzer Kampf entbrannte. Da sie Magie benutzte, hatte Arthur kaum eine Chance. Sie war es, die ihn über die wirklichen Familienverhältnisse aufklärte. Morgana rieb ihm quasi unter die Nase, das sie seine ältere Schwester war. Grausam beschrieb sie ihm, wie Uther durch ihre Hände vor wenigen Augenblicken sein Leben ausgehaucht hatte. Magie hätte sie nicht gebraucht um Arthur am Boden zu halten. Jedes Wort der Hexe, brach ihm das Herz in tausend kleine Teile. Mit seinem eigenen Schwert wollte Morgana ihn umbringen. Lancelot und Merlin war es zu verdanken, dass es ihr nicht gelungen war. Verletzt, wenn auch auf emotionaler Ebene, aber das reichte mehr als genug. Den Vater verloren und eine Schwester gewonnen – die ihm im gleichen Atemzug verraten hatte und ihn sogar versucht hatte zu töten. Niemand steckte so etwas einfach so weg. Auch Arthur nicht.
Morgana war der Putsch gelungen, was sie jetzt zumindest zur Besetzerin Camelots machte. Arthur und die paar Flüchtlinge aus Camelot machten sich auf die Suche nach einem sicheren Unterschlupf. Ihr letzter Versuch Arthur zu töten, war zwar verhindert worden, aber das hinderte sie nicht daran, ihn weiter zu jagen – und natürlich alle, die ihm die Treue hielten. Es war Merlin, der sie im Druidenwald fand, und ihnen ein sicheres Versteck zeigte. Im Schutze eines kleinen Druidendorfes konnten die Flüchtlinge erst einmal etwas verschnaufen. Zuerst klärte Arthur natürlich alles Nötige bezüglich ihrer Versorgung und sorgte dafür, dass die skeptischen Ritter an seiner Seite sich im Dorf nützlich machten. Sie sollten den Druiden zur Hand gehen und natürlich für den Schutz und Verpflegung arbeiten. Außerdem sorgte Arthur dafür, dass alle das Wappen der Pendragons ablegten. Es sollte erst einmal nichts auf sie hindeuten. Erst nachdem alles organisiert war und er sich natürlich angemessen bei dem Dorfältesten erkenntlich zeigte, verschwand Arthur aus dem Dorf. Tiefer in den Wald hinein. Er wollte allein sein, um seine Gedanken und Gefühle ordnen zu können. Selbst seine Gwen hätte ihm diese Last nicht abnehmen können oder wäre dabei hilfreich gewesen. Eine kurze Atempause brauchte er. Immerhin hatte man ihn an diesem Tag versucht zu töten. Arthur hatte seinen Vater verloren, eine Schwester gewonnen und damit eine Feindin gefunden. Gedankenverloren, trauernd und verletzt ging der Dunkelhaarige einfach so durch den Wald. Ziellos, haltlos und rastlos. Erst Mittag des nächsten Tages war er wieder zurück im Lager und bekam die nächste unheilvolle Botschaft. Man hatte begonnen ein paar der Bauernhöfe nieder zu brennen. Morgana schien so ihre Macht demonstrieren und Gehorsam einfordern zu wollen. Doch anstatt wieder zu trauern, beschloss Arthur jetzt wütend zu werden. So behandelte man keine Menschen. Vor allem nicht, wenn man sie anführen sollte.

Genau das war der Moment in dem Merlin ihm offenbarte, warum er dieses Dorf als Versteck gewählt hatte. In der Nähe gab es ein magisches Schwert, das in einem Stein steckte. Merlin war der Überzeugung, dass Arthur das Schwert aus dem Stein befreien würde. Denn das war sein Plan gewesen, den er all die Jahre über verfolgt hatte. Blieb nur noch die Frage, ob er auch so aufging, wie er sich das gedacht hatte. Nicht weit vom Versteck entfernt war eine Lichtung, die so ruhig und friedlich wirkte, dass es fast schon grotesk auf Arthur wirkte. Mitten auf dieser Lichtung stand ein Stein und diesem Stein steckte tatsächlich ein Schwert. Irritiert hörte er Merlins Geschichte über das magische Schwert zu. Die magische Waffe, die Merlin bewusst hier versteckt hatte. Schließlich hatte die Existenz dieses Schwertes so verborgen wie möglich bleiben sollen, um zum richtigen Zeitpunkt auf das Spielfeld gebracht zu werden. Eine Waffe, die nur dem wirklichen König von Camelot folgen würde. Eine weitere Prüfung quasi, die Arthurs Innerstes frei legen sollte. Um eine wirkliche Chance zu haben, das Schwert ziehen zu können, musste Arthur ehrlich zu sich selbst sein. Vor diesem scheinbar magischem Stein musste er sich bewusst werden, was für ein Mensch er war. Tief atmete Arthur ein und schloss die Augen. Er wollte eigentlich kein König sein – wenn aber er kein König war und sein Volk beschützte, wer würde es dann tun? Vermutlich keiner. Also schloss er seine Hand um das Schwert und wagte den ersten Versuch. Es rührte sich nicht. Noch ein tiefer Atemzug. Er wollte vielleicht kein König sein, aber er wusste was es bedeutete. Schwere Entscheidungen und immer als das beste Beispiel voran gehen. Andere beschützen und für sie sorgen. Und genau das konnte er eigentlich ganz gut. Wenn er ehrlich zu sich selbst war, war er vermutlich ein recht passabler König. In diesem Punkt musste er einfach seinem Instinkt und nicht seinen eigenen Selbstzweifeln vertrauen. Er, Arthur Pendragon, konnte das. Der zweite Versuch und....überrascht öffnete Arthur die Augen. Es gelang ihm wirklich das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Irritiert aber deutlich ruhiger betrachtete Arthur das schön verzierte Schwert in seiner Hand. Zwar war er noch nicht gekrönt worden, aber das Schwert schien ihn zu bestätigen. Als hätten sich die zwei Hälften einer Medaille endlich gefunden. Denn auch wenn Arthur es zum ersten Mal in der Hand hielt fühlte es sich vertraut an. Richtig und gut, wie der Griff der magischen Klinge sich in seine Hand schmiegte. Als würden sie beide zu einander gehören, seit er auf der Welt wandelte.

Jahre des Aufstands begannen und erst ein Jahre später hatte Arthur genug Verbündete und Kämpfer um sich gescharrt. Die Schlacht um Camelot stand kurz bevor und dieses Mal würde er Morgana ein für alle Mal vertreiben. Und es war die Geburtsstunde der recht bekannten Tafelrunde. Mit seinen engsten Vertrauten an der Seite und Merlin als Anführer wurde sie ins Leben gerufen. Ein simpler aber guter Plan wurde geschmiedet und vom Anführer der Tafelrunde abgesegnet. Sir Elyan und eine Handvoll Ritter würden sich über einen geheimen Zugang Zutritt verschaffen und eines der Seitentore öffnen. Arthur und Lancelot würden den Köder am Haupttor mit einem Teil des Heeres bilden. Der Plan funktionierte auch sehr gut. An diesem Tag eroberte Arthur Camelot glorreich zurück und hatte doch am Ende des Tages so viele Verluste zu beklagen. Darunter Sir Elyan, dem Bruder seiner Geliebten. Morgana floh aus Camelot mit einem jungen Mann an ihrer Seite.

Die erste Schlacht war geschlagen, aber es war nicht die Letzte. Arthur sorgte dafür, dass die Menschen in seinem Land eine vorläufig leichte Hilfe bekamen. Denn er und seine Krieger hatten sich um eine weit größere Schlacht zu kümmern. Wie auch die anderen Herrscher der Reiche war Arthur natürlich bereit seinen Teil dazu bei zu tragen. Nicht nur, weil Morgana sich der Herzkönigin angeschlossen hatte – in der Hoffnung so doch noch einmal an Arthur heran zu kommen, um ihn zu töten und Camelot für sich zurück zu gewinnen. Bei einer solchen Bedrohung sollte man zu einander stehen und Bündnisse mit den anderen Herrschern war selten ein Fehler. Selbst die Mitglieder der Tafelrunde hatten seiner Bitte zugestimmt. Während der großen Schlacht gab es natürlich große Verluste. Gelohnt hatte es sich aber alle Mal, schließlich konnten die ganzen Kriegstreiber gefangen genommen werden – darunter auch Morgana. Wenigstens war sie nicht gestorben. Denn auch wenn er sein Land beschützen musste und es immer tun würde, war Morgana immer noch seine Schwerster. Selbst wenn er irgendwann gezwungen sein sollte sie töten zu müssen, wäre Arthur sicher einer der wenigen Trauernden. Denn gleich was sie getan hatte oder noch tun würde, sie blieb seine Schwester.

Nach der großen Schlacht und der Formalitäten der Bündnisse begann Arthur damit sein Land wieder auf zu bauen. Seine Krönung und die Hochzeit mit Gwen folgten in den Jahren nach der großen Schlacht. Recht schnell hob Arthur die Gesetzte gegen Magie auf. Auch magisch Begabte wurden seither nur nach ihren Taten beurteilt, genauso wie jeder andere Mensch. Allen voran sorgte er dafür, dass der Glauben der Druiden einen eigenen Teil in Camelot bekam. So weit es bei einem so naturverbundenen Volk eben möglich war. Seine engsten Vertrauten wurden Merlin, Gwen und natürlich Lancelot. Wenn er Rat suchte, hatte er ihn bei ihnen gut gefunden und war sich sicher das seine Geheimnisse bewahrt wurden. Fünf Jahre hielt dieses Bündnis zwischen den Ländern und jedes Jahr wurde der Sieg in der großen Schlacht gefeiert. Zwar steht Camelot wieder in seiner alten Pracht, aber ein komisches Gefühl kann Arthur nicht wirklich ignorieren. Vor einem großen Sturm wurde es immer Totenstill. Als könnte nichts die Ruhe trüben, bevor dann das Chaos ausbrach. Wenn es jetzt so ruhig und friedlich war....wann kam der Sturm?
Familienmitglieder: Ygraine Pendragon, war seine Mutter. Kurz nach der Geburt verstarb diese wundervolle Frau.

Uther Pendragon, geliebter Vater und doch ein sehr geblendeter, brutaler Mann.

Guinevere ist seine erste Liebe. Inzwischen Leben sie seit Ende des 4 ABE heimlich getrennt. Ende vom Sundrops & Beans 5ABE hat sie als Königin abgedankt. Damit sie später an Lancelots Seite stehen kann

Sir Elyan, war ein Gründungsmitglied der Tafelrunde und sein Schwager. Er starb bei dem großen Kampf um Camelot.

Tom ist sein Ex-Schwiegervater. Selbst wenn der Schmied diesen Moment nicht miterleben durfte, denn auch er ist bereits verstorben.

Merlin gehört irgendwie fast zur Familie. Er ist mehr eine Vaterfigur, als es sein eigentlicher Vater je war und natürlich sein bester, vertrautester Freund.

Seine Schwester Morgana ist schwierig zu beschreiben. Die Hexe lebt zwar, aber will Arthurs Tod und obwohl er sie liebt, akzeptiert er schweren Herzen, dass er seine Schwester als Gegner ansehen muss.

Tristan de Bois hat Arthur niemals kennen gelernt. Dennoch ist er natürlich Arthurs geschätzter Onkel.

Agravaine de Bois ist der zweite Onkel von Arthur und einer seiner Berater in den Angelegenheiten der Krone. In der Tafelrunde hat Agravaine allerdings keinen Platz ergattern können.

Sir William und Anna waren für die ersten Jahre Arthurs Zieheltern. Auch wenn Arthur es immer gewusst hatte, war die Bindung zu den beiden sehr eng und familiär. Manchmal wünscht er sich noch heute einfach wieder in sein altes Zuhause zurück kehren zu können.Seit Arthur König ist, schreiben sie sich Regelmäßig Briefe. Selten schleicht er sich an einem Markttag heimlich hinaus, um sich mit ihnen zu treffen. Das geht aber natürlich nicht wirklich oft.

Sir Ruber ist ein Ritter der Arthurs Herrschaft nach dem großen Krieg in Frage stellte und Rebellierte. Ziemlich direkt nach dem Krieg um genau zu sein. Er nutzte Arthurs schwere Verletzung während des Krieges aus und stahl Excalibur. Inzwischen ist er aus Camelot verbannt worden.

Lady Kayley ist seine erste Ritterin in der Tafelrunde. Sie brachte das gestohlene Schwert zu Arthur zurück und behauptete sich erfolgreich gegen Ruber. Daher erfüllte Arthur ihren großen Traum und ließ sie den Platz ihres Vaters an seiner Seite annehmen.