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Schmendrick
Aliases
Birthplace DunBroch
Age 38
Residence DunBroch
Title Zauberer

Fandom Last Unicorn

attitude Neutral - Gut
status Verheiratet
Avatar Redmayne, Eddie
chase the sky into the ocean
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  • played by Simply
    Postingtyp Schnellposter
    Zeichenanzahl 2000+
    Registrierdatum 27.12.2020

    Letzter Besuch Vor 1 Stunde
    Status Offline
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  • magic is all around
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    A Magical Journey
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    i'm beyond the archetype
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    Amalthea
    Verlass dich auf mich
    Liebe
    Molly Grue
    Es tut mir leid wegen unserem Hochzeitstag (und deinem Geburtstag auch)

  • Aktive Szenen (9 Posts in Szenen)
    [8 Month of Roses 5 ABE] people like to laugh
    Charaktere: Schmendrick » Garrett
    [24 Month of Roses 5 ABE] location unkown
    Charaktere: Schmendrick » Daisy Thorn
    [17 Month of Grief 4 ABE] Mocking Bird
    Charaktere: Schmendrick » Artemis

Schmendrick
(chase the sky into the ocean)
**

Registriert seit: 27.12.2020
Geburtstag: Nicht angegeben
Ortszeit: 22.01.2021 um 23:33
Status: Offline

Informationen über Schmendrick
Registriert seit: 27.12.2020
Letzter Besuch: Vor 1 Stunde
Beiträge (gesamt): 11 (0.42 Beiträge pro Tag | 0.26 Prozent aller Beiträge) Alle Beiträge finden
Themen (gesamt): 5 (0.19 Themen pro Tag | 0.65 Prozent aller Themen) Alle Themen finden
Gesamte Onlinezeit: 1 Tag, 4 Minuten
Empfohlene Benutzer: 0
Bewertung: 0 [Details]
  
Zusätzliche Informationen über Schmendrick
Avatarperson: Redmayne, Eddie
Title: Zauberer
Geschlecht: männlich
Fandom: Last Unicorn
Alter: 38
Heimat: DunBroch
Charaktertext: Es gibt Zauberer, denen eine natürliche Autorität und Weisheit innewohnt; die mit Güte und Weitsicht agieren und auf fast alle Fragen eine Antwort kennen. Und dann gibt es Schmendrick. Tollpatschig, stets ein wenig zerstreut, mit grenzenloser Zuversicht und Naivität unermüdlich an seinen eigenen Fähigkeiten arbeitend, um eines Tages auch ein begnadeter Zauberer zu werden. Der 38 Jährige, schüchterne Hofmagier aus DunBroch, der ein Faible für magische Pflanzen besitzt und über ihre Verbreitung, ihr Vorkommen, Lebens- und Wirkungsweise sogar bereits ein Buch geschrieben hat, ist der beste Freund von Amalthea, dem letzten Einhorn und hat sie gemeinsam auf ihrer Reise, den roten Stier zu besiegen, begleitet. Er ist mit der Köchin und Räubertochter Molly Grue verheiratet, empfindet tiefe und aufrichtige Zuneigung zu ihr, auch wenn er ständig den gemeinsamen Hochzeitstag verschwitzt. Zuletzt, weil er in der Bibliothek von Merlin, seinem ehemaligen Lehrmeister, nach den passenden Noten für seine singende Capriodorata gesucht hat.
Aufenthaltsort: DunBroch
Gesinnung: Neutral - Gut
Icon: https://imgur.com/FYMNCTZ.gif
Status: Verheiratet
Spielername: Simply
Charakterbild: https://imgur.com/FpIVGtt.gif
Zeichenanzahl: 2000+
Charakter: Das Erste, das in der Nähe von Schmendrick auffällt, ist seine Tollpatschigkeit. Es vergeht eigentlich keine Sekunde, in der er nicht beinahe immer kurz davor ist, sich umzubringen, zumindest aber ein heilloses Durcheinander zu fabrizieren. Da wird der offene Schnürsenkel einer seiner Schuhe schnell zur Stolperfalle, die eine Kettenreaktion der Ereignisse heraufbeschwört, dessen Ende ein aus den Fugen gebrochener Wandschrank, in Trümmer liegendes Geschirr, ein aufgeplatztes Federkissen, dessen Inhalt sich malerisch über ihn ergießt und das Vorbeiflattern unzähliger Notizzettel darstellt. Auf den ersten (und auch noch auf den vierten) Blick, scheint Schmendrick wenig lebensfähig zu sein und man kann sich durchaus mit Recht fragen, wie er es geschafft hat, überhaupt das achtunddreißigste Lebensjahr zu erreichen, ohne sich vorher das Genick zu brechen.

Egal, wo er sich auch aufhält, irgendwas geht immer zu Bruch und sehr zum Leidwesen aller Beteiligten, besitzt Schmendrick ein aufrichtiges und warmes Herz, das ihn stets dazu anhält, seine Fehler wieder zu bereinigen. Nicht immer mit dem gewünschten Effekt, doch kann man ihm nicht nachsagen, dass er nicht durchaus Ehrgeiz und Durchhaltevermögen an den Tag legen würde, wenn er von einer Sache überzeugt ist. Er kann sich stundenlang in sein Zimmer zurückziehen, dabei die lebensnotwendigsten Grundlagen wie Essen und Schlafen vergessen, wenn er über einer seiner wundersamen, magischen Pflanzen sitzt und alle Veränderungen und Auffälligkeiten penibel in seinen Notizen festhält. Die Zettel sind auch das Einzige, bei dem der Zauberer auf Ordnung bedacht ist, was immer wieder zu Unstimmigkeiten in seiner Ehe mit Molly Grue führt, die vergebens versucht, Schmendrick zu mehr Sorgsamkeit zu erziehen. Oder ihn wenigstens zum Essen zu animieren, wenn er bereits seit Tagen mal wieder nicht sein Arbeitszimmer verlassen hat.

Meistens ergibt er sich ohne große Gegenwehr zu zeigen und achtet dann einige Tage lang sogar darauf, nicht zu viel Unordnung zu hinterlassen. Denn nichts verabscheut der schüchterne Zauberer so sehr, wie Konfrontationen; sei es nun mit Molly oder anderen Personen. Er kommt sehr schlecht mit dicker Luft oder Streit zurecht und erträgt es gar nicht, wenn jemand unglücklich ist, oder denjenigen Kummer plagt. Man kann ihm Konfliktscheue und Harmoniesucht vorwerfen, doch seiner angeborenen Sensibilität und Empathie widerstrebt, anderen Leid zuzufügen, oder dabei zuzusehen, wie sie sich selbst schaden. Es dauert dann nie lang, bis Schmendrick versucht, das Problem aus der Welt zu schaffen, oder Lösungen zu suchen.

Gerade denjenigen in Not steht der Zauberer mit allem ihm zur Verfügung stehenden Mittel zur Seite und kann über sich selbst hinauswachsen. Nicht besonders mutig und eher zurückhaltender Natur, sowohl was seine Person, als auch seine Fähigkeiten betrifft, in die er zwar über die Jahre und dank seines geduldigen Lehrmeisters Merlin, mehr Vertrauen entwickelt hat, die er jedoch noch immer für sehr gering einschätzt, kann er sich unnachgiebig und zielstrebig denen in den Weg stellen, die eine Bedrohung für all jene darstellen, die ihm wichtig sind. Dabei ist es gleichgültig, ob es sich um magische Wesen, oder Menschen handelt, denn sein großer Gerechtigkeitssinn und seine unumstößliche Moralvorstellung machen keinen Unterschied und wägen auch nicht das eine Leben gegen das andere ab.

Vor allem seinen Freunden gegenüber zeigt sich Schmendrick bedingungslos loyal, manchmal sogar kämpferisch, gerade wenn er sie in Gefahr ahnt und, Merlin sei Dank, übernimmt Schmendricks naiver Glaube daran, dass schon alles gut gehen wird, in diesen Situationen die Führung über sein Handeln. Denn, wer sich Sorgen macht, leidet zwei Mal. Diese zugrundeliegende Gutgläubigkeit führt auch häufig dazu, dass er manches Mal vergisst, wer ihm gegenüber steht. Als Nonkonformist hält er sich zwar an das geltende Recht und die Gesetze, die in seinen Augen überflüssig sind, denn wieso sollte man einer anderen Person Leid zufügen, gar den Tod bringen wollen, doch Befehle, Anweisungen und Regeln überdehnt er gern einmal. Nicht bewusst und in vollkommener Absicht, aber wenn doch die eine Sache gut und richtig in sich selbst ist, wieso sollte man sie dann nicht tun? Nur aufgrund eines Gesetzes, das irgendwer dazu gemacht hat? Der Sinn erschließt sich Schmendrick nicht und wenn etwas in den Augen des Zauberers keinen Sinn ergibt, zieht er es vor, seinem eigenen moralischen Urteil zu vertrauen.

Dieses macht ihn zugleich auch nur äußerst schwer zu manipulieren. Widerstrebt eine Handlung, ein Befehl oder ein Gesetz seinem Wertegerüst, wird er nicht zum blinden Gehorsam neigen. Genauso kann er weltlichen Gütern, wie Geld, Juwelen und Gold nichts abgewinnen. Für ihn ist seine Forschung, die Sammlung seiner wertvollen Pflanzen und das Wissen um des Wissens Willen wertvoller, als jeder Taler es jemals sein könnte. Während andere Kriege um Macht, Einfluss und Reichtum führen, genügt es Schmendrick seinem Wunsch, eines Tages einer Fae wahrhaftig gegenüber zu stehen, nachzugehen. Von politischen Unpässlichkeiten hält er sich fern, zumal er auch nichts von ihnen versteht.
Postingtyp: Schnellposter
Magische Fähigkeiten: Sagen wir es gleich vorweg - Schmendrick ist kein begnadeter Zauberer. Während andere Magie mit Leichtigkeit beherrschen, wirkt es bei Schmendrick eher wie ein großes, buntes Experiment, bei dem er selbst am allerwenigstens weiß, was am Ende dabei herauskommt. Er ist redlich bemüht, das lässt sich nicht bestreiten und trotz zahlreicher Rückschläge bestrebt, ein guter Zauberer zu sein.

Leider klaffen zwischen Bemühung und Umsetzung Welten. Da passiert es auch schon mal, dass Schmendrick beim Versuch einen Wachstumszauber auf eine seiner magischen Pflanzen zu wirken, über das Ziel hinausschießt und sich die Bewohner von DunBroch solange einer riesigen, liebestollen Ogolante (Heilpflanze mit gelben, herzförmigen Kelch, die durch Wolpertinger verursachte Wunden reinigt und verschließt) gegenüber sehen, die in überschäumender Gutmütigkeit sich an jeden schmiegt, der ihr begegnet, bis Schmendrick herausgefunden hat, wie er den Zauber rückgängig machen kann. Keine Sorge, alle seine Pflanzen sind harmlos und bis auf ein paar unfreiwillige Streicheleinheiten durch eine seiner Pontibetulas, kam noch niemand ernsthaft zu Schaden.

Wie erbaulich also, dass der tollpatschige Magier keine Angriffs-, Schadens-, oder Verteidigungszauber wirkt, die den Zweck besitzen, anderen Leid zuzufügen. Sollte es die Situation erfordern, tritt er lieber die Flucht an und bringt sich und andere durch einen Ortswechselzauber in Sicherheit. Nicht immer landet er dabei jedoch auch an dem Ort, den er im Sinn gehabt hatte. Eine kleine Abkühlung gefällig?

Doch Schmendrick versagt nicht in allem, was er anfasst. Er versteht sich zum Beispiel ausgezeichnet auf die Wirkungsweise und Kräfte magischer Pflanzen, denen er seine Zeit widmet, sodass er über die Jahre so viele Notizen und Forschungsskizzen zusammengetragen hat, dass er sein Wissen schließlich sogar in einem Buch festhalten konnte. Allerdings sollte man es sich zwei Mal überlegen, unaufgefordert sein Zimmer zu betreten - Kann schon sein, dass in der ein oder anderen Pflanze mehr Leben steckt, als in einer gemeinen Geranie. Vielleicht zwickt die ein oder andere auch schon mal, wenn man sie berührt, aber er käme niemals auf die Idee ausgerechnet auf eine hysterische Executiongustifolia einen seiner Zauber zu wirken. Über den Unfall mit der schreienden Crataegus, deren schrille Stimme drei Tage und vier Nächte die Bewohner von DunBroch um ihre Ruhe gebracht hat, schweigt man am Besten. Er hat sie heute unter Glas stehen.

Es ist ebenfalls die Liebe zu seinen Pflanzen, die ihn in einer Form der Magie wirklich herausstechen lässt. Die Kunst der Illusion, denn nicht jede magische Pflanze ist so ortstreu, wie eine Tulpe. Manche unter ihnen haben äußerst flinke Wurzeln und scheuen der Aufmerksamkeit durch neugierige Blicke. Da kann es äußerst hilfreich sein, vorzugaukeln, man wäre ein Visernalis (ein kleiner, grün-gelb gefärbter vierbeiniger Vogel, nicht größer als ein Daumennagel), der sich der schüchternen Liniara Elfmbar nähert. Allerdings, auch wenn jede Illusionsmagie immer auch die Gefahr birgt, dass sie zu unlauteren Zwecken eingesetzt werden kann, so kennt Schmendricks Illusion stets eine Grenze - Sie kann nicht zum Schaden anderer werden. Jegliche Illusion, die er wirkt und, die droht, anderen Leid, Verderben und Elend zu bringen, bricht sich und der Zauber ist, im wahrsten Sinne des Wortes, vorbei. Mit seiner Illusionsmagie will er tatsächlich nur Kinder zum Staunen bringen, wenn er vor ihnen täuschend echte Schiffe abenteuerliche Seeschlachten bestreiten lässt, oder eben diese dazu benutzt, um das Vertrauen schwieriger Pflanzen zu bekommen.

Vor der Verwendung eines Zaubers, den Schmendrick beherrscht, scheut dieser jedoch zurück und hat ihn auch nur ein einziges Mal unter großer körperlicher Verausgabung, die ihn für Tage ausgezehrt hat, eingesetzt - Die Verwandlung eines magischen Wesens in einen Menschen. Die Veränderungen, die diese Form der Magie mit sich bringt, beschränken sich nicht nur auf den rein äußerlichen Aspekt. Sie verändern den Charakter und er hat an Amalthea gesehen, welche Auswirkungen dieser Zauber auf magische Wesen besitzt. Mit jedem Moment, den der Zauber wirkt, verlieren sie ihre Erinnerungen an ihr frühes Leben, ihre Fähigkeiten und Kräfte und, die innere Leere, die sich ihnen auftut, ergreift von ihnen besitzt, bis sie schließlich völlig vergessen haben, wer sie waren. Da er um die Wirkung dieses Zaubers kennt, weigert sich Schmendrick ihn anzuwenden.


Auszüge aus Schmendricks Forschungsskizzen:

Capriodorata, singende » Heilpflanze
Blass blaue Kelchkrone. Bei Aufregung rotviolette Verfärbung, die bei Applaus pulsiert. Voluminöse, elfenbeinfarbene Verdickung am Wurzelrand, zum Kelch dünner werdend. Blätter Ornament-Verzweigt. Aus Silber bestehende Blattadern.
Benötigt Publikum. Schnell reizbar. Kritikunfähig. Schnell gelangweilt. Benötigt zwei Mal im Monat neue Gesangsnoten. Nachtaktiv.
Lieblicher, glockenheller Gesang, der Alpträume fernhält und für ausreichenden und tiefen, erholsamen Schlaf sorgt. Bei Kritik laute, schrille Töne und ohrenbetäubende Klickgeräusche, die zu Übelkeit, Erbrechen, Unruhezuständen und Halluzinationen führen. Gegenanzeige: Pontimyährre, gutmütige.

Executiongustifolia, hysterische » Giftpflanze, Halluzinogene
Efeugewächs. Dornen besetzte, Peitschen dünne Ranken. Keine Blütenausbildung. Im Wachstum weiche, pelzige Ummantelung der Blattarme. Aufplusterung der Dornen bei Bedrohung. Schnelles Wurzelwachstum. Flinker Kletterer.
Hinterhältig. Wenig zugänglich. Eifersüchtig. Bei vertrauten Personen anhänglich bis besitzergreifend. Scheut Berührungen. Symbiose mit Drottcastanum, cholerische. Anmerkung: Weitere Forschung notwendig. Mag keine lauten Stimmen Bei Sympathie angenehme Halluzinationen und Traumreisen durch süßlich schmeckenden Dornensaft. Langes Andauern der Wirkung.
Lebenslauf:
YOU HAD YOUR MAPS DRAWN
Kindheit
An seine Kindheit kann sich Schmendrick nur noch schemenhaft erinnern. Auch, wer seine Eltern waren, weiß der Zauberer nicht. Seine ersten, lebhaften Erinnerungen sind traurige Weihnachtsabende unter dem kargen Baum und dünner, geschmackloser Haferschleim. Die Welt um ihn herum, kam Schmendrick trist und grau vor und, seine Erinnerung kann überzeichnet sein mit negativen Gefühlen, doch fragt man den Zauberer nach dem einschneidendsten Moment seiner Kindheit, dann hat es eigentlich immer geregnet. Ob dies wirklich der Fall gewesen war, kann in Zweifel gezogen werden, doch legte die Tristesse, in der er sich befand, den Grundstein für seinen Wunsch eines Tages ein wirklich, wahrhaftiger Zauberer zu werden und der Eintönigkeit der Welt um ihn herum, zu entfliehen.

YOU HAD OTHER PLANS
Zeit im Zirkus
Beseelt von seiner Absicht, seinen Wunsch Realität zu geben, zog Schmendrick eines Tages im Alter von fünfzehn Jahren aus dem grauen Backsteingebäude, das für ihn Kummer und Schmerz bedeutet hatte, aus. Er würde es denen, die nicht an ihn glaubten und seine Wünsche für Hirngespinste, für ein vollkommen sinnloses Unterfangen hielten, beweisen, dass in ihm echte Magie wohnte und nicht nur ein paar Tricks, mit denen man andere hinters Licht führen konnte. Doch der Weg bis zur Erfüllung seines Traumes, gestaltete sich als schwierig und aus den phantastischen Träumen von wahrer Magie, fand sich Schmendrick schnell genau dort, wo er sich doch geschworen hatte, nicht anzukommen - Im Zirkus. Ein paar billige Illusionen vorführen, einfache Taschenspielertricks, mit denen man das Publikum täuschen konnte. Eine Zeit lang reiste er mit den unterschiedlichsten Zirkussen durch die Lande von Camelot und DunBroch und je mehr Zeit verstrich, desto weniger glaubte Schmendrick daran, eines Tages tatsächlich echte Magie wirken zu können.

TO HANG YOUR HOPES ON
Mummy Fortuna & Kuriositätenzirkus
Fast seinen Traum, ein wahrer Zauberer zu werden, aufgeben wollend, traf er auf Mummy Fortuna und ihren Kuriositätenzirkus. Neue Hoffnung keimte in dem jungen Mann auf, der seine Chance gekommen sah, von ihr echte Magie zu lernen, handelte es sich bei ihr doch um eine Hexe der dunklen Künste. Zugegeben, nicht ganz das, was Schmendrick unbedingt für sich wollte, war er doch von jeher ein warmherziger Mensch, der niemandem Schmerz oder Leid zufügen wollte, doch machte ihn die leise Verzweiflung dann doch nicht allzu wählerisch. Also entschloss er sich kurzerhand, sich ihrem Zirkus anzuschließen, musste aber fast ebenso schnell erkennen, dass Mummy Fortuna ihre Magie nur dazu benutzte, um ihren eigenen Einfluss, ihre Macht und ihren Reichtum zu steigern, indem sie den Besuchern des Zirkus durch Illusion weismachte, dass es sich bei den Tieren in den Käfigen tatsächlich um gefangene Fabelwesen handelte. So wurde aus dem erbärmlichen, hungrigen Löwe durch die Illusionsmagie von Mummy Fortuna für die Zuschauer ein Mantikor, aus einem Affen ein Minotaurus und aus einer Schlange eine Midgardschlange. Niemand sah durch die Illusionen, die Mummy Fortuna ihnen vortäuschte, hindurch, da die Welt langsam begann, den Bezug zur Magie zu verlieren. Schmendrick, der zwar unbegabt war, aber an Magie glaubte, wusste jedoch, dass es sich bei den furchterregenden Kreaturen um arme, normale Geschöpfe handelte, die Mummy Fortuna für ihre Zwecke missbrauchte. Außer die Harpyie. Diese war tatsächlich echt.

EVERY ROAD THEY LET YOU DOWN
Das letzte Einhorn
So begannen die Jahre ins Land zu ziehen und auch, wenn Schmendrick nie seinen Traum verriet, die Zweifel an seinen eigenen Fähigkeiten wurden mit jedem Tag, den er zur Belustigung der Zuschauer mit billigen Zaubertricks und rudimentärer Illusionsmagie verbrachte, stärker. Bis es Mummy Fortuna eines Tages gelungen war, ein echtes Einhorn zu fangen und zur ihrer Kollektion hinzuzufügen. Schmendrick, der keine Illusionsmagie benötigte, um das Einhorn als das zu erkennen, was es war, beschloss dieses aus den Fängen von Mummy Fortuna zu befreien. Nachdem das letzte Einhorn auch die anderen Tiere befreit hatte, darunter auch die Harpyie, die ihre Peinigerin und deren Handlanger Rukh aus Rache tötete, gewährte es Schmendrick einen Wunsch für seine Tat. Für ihn stand fest, auch, weil er nicht gewusst hätte, wohin er hätte gehen sollen, dass er das Einhorn auf seiner Reise, die anderen Einhörner vor dem roten Stier zu retten, begleiten wollte. Zunächst auch, weil er glaubte, dass es ihm seinen Wunsch, ein echter Zauberer zu werden, erfüllen konnte.

FELT SO WRONG
Hauptmann Cullys Räuberbande
Auf ihrem langen Weg, den roten Stier und damit die anderen Einhörner zu finden, geraten sie in einen Hinterhalt einer Räuberbande, die durch Hauptmann Cully angeführt wird. Während sich das Einhorn retten konnte, geriet Schmendrick in ihre Fänge und war das erste Mal tatsächlich auf seine eigenen Fähigkeiten als Zauberer angewiesen. Es war auch das erste Mal, dass Schmendrick, wenn auch unfreiwillig und von ihm noch nicht erkannt, seine 'Liebe' zu magischen Pflanzen entdecken sollte. Durch einen fehlgeleiteten Zauber, mit dessen Hilfe er sich von dem Baum, an den die Räuber ihn gefesselt hatten, befreien wollte, wurde dieser zum Leben erweckt und 'verliebte' sich in den tollpatschigen Zauberer. Zu seinem Glück, eilte ihm das Einhorn zur Hilfe und rettete ihn vor der erzwungenen Liebschaft. Auf ihrer Flucht vor den Räubern, die Schmendrick mit einer Illusion von Robin Hood täuschen konnte und dem Einhorn und sich eine Möglichkeit gab, zu entkommen, trafen sie auf die Räubertochter Molly Grue, die sich ihnen anschloss, als sie erkannte, dass es sich tatsächlich um ein Einhorn handelte.

SO YOU FOUND ANOTHER WAY
Schloss von König Haggard
Die ungleichen Drei machten sich weiter daran, den roten Stier und das verfallene Königreich Hagsgate zwischen Camelot und DunBroch zu finden, doch kam er ihnen zuvor. Angelockt durch das Einhorn, begann der rote Stier Jagd auf dieses zu machen, um es, wie schon die anderen seiner Art ins Meer zu treiben und dort gefangen zu halten. Gelähmt vor Angst, konnte sich das Einhorn nicht verteidigen und in Schmendricks Verzweiflung, es vor dem roten Stier zu beschützen, verwandelte er es in die Gestalt eines Menschen. Lady Amalthea war geboren. Es war das erste Mal, dass er diesen Zauber wirkte und, wie sich sehr bald herausstellen sollte, mit katastrophalen Folgen. Doch zunächst fand das Trio Zuflucht im Schloss von König Haggard und dessen Adoptivsohn Lir. Getäuscht von der Verwandlung, erkannte der alternde König mit zerfallenem Reich nicht Amaltheas wahre Gestalt, auch wenn er Zweifel hegte und mehr als einmal Antworten darauf verlangte, wer sie war. Aber sie durften bleiben und Schmendrick wurde zum persönlichen Hofzauberer von König Haggard. Sehr zum Missfallen seines Adoptivsohns, zu dem Schmendrick ein äußerst angespanntes Verhältnis zu jener Zeit besaß. Doch das Einhorn vergaß mit der Zeit, was es war und, wieso es hier war, bis es schließlich nicht mehr wusste, wieso es den beschwerlichen Weg auf sich genommen hatte. Während Amalthea und Prinz Lir begannen, sich ineinander zu verlieben, war es Schmendrick, der nicht vergessen hatte, aus welchen Gründen sie alle überhaupt erst nach Hagsgate gekommen waren. Mit unermüdlichem Eifer und Zuversicht, machte er sich daran, die Einhörner aufzuspüren und bekam, dank des einäugigen Katers den entscheidenden Hinweis, wo sich der rote Stier und die Einhörner aufhielten. Dank einer List, gelingt es Schmendrick gemeinsam mit Lady Amalthea und Molly durch die Zauberuhr des Hauses in die Höhle des roten Stiers zu gelangen. Auch Prinz Lir war ihnen gefolgt und erfuhr, dass es sich bei Lady Amalthea um das letzte Einhorn handelte, das auf der Suche nach den anderen ihrer Art zum Schloss von Haggard gekommen war. Allerdings währte der gemeinsame Triumph nicht lang, als der rote Stier sie in seiner Höhle entdeckte und die wahre Gestalt von Lady Amalthea erkannte. Das Quartett versuchte zu fliehen, doch auf ihrer Flucht stolperte Amalthea und, gepeinigt von der Sorge, dass der rote Stier sie gemeinsam mit den anderen Einhörnern ins Meer treiben würde, setzte Schmendrick zum ersten Mal seine Magie bewusst ein und verwandelte Lady Amalthea zurück in ihre wahre Gestalt, in der Hoffnung, dass sie dadurch bereit war, sich dem roten Stier in den Weg zu stellen. Sein größter Wunsch - ein wahrhaftiger Zauberer zu werden - hatte sich erfüllt. Doch anders, als es sich Schmendrick erhofft hatte, stellte sich das Einhorn nicht gegen den roten Stier, sondern ließ sich von ihm am Meer entlang treiben. Erst der Mut, die Tapferkeit und Liebe von Prinz Lir, der sich dem Ungetüm in den Weg stellte, um das Einhorn zu schützen und für es sein Leben gab, schenkten diesem die Kraft und Zuversicht, das heraufbeschworene Leid zu beenden und damit die gefangen genommenen Einhörner zu befreien. Je tiefer der Stier, getrieben durch Amalthea, in den Fluten des Meeres versank, desto mutiger wurden die gefangenen Einhörner, ihren Kerker der Fluten zu verlassen. Die Wucht tausender und aber tausender Hufen, ließen die Erde erzittern und das zerfallene Schloss von König Haggard stürzte in die Fluten; gemeinsam mit ihrem Herrscher, der in ihnen den Tod fand. Das Leid war vorbei. Die Einhörner kehrten zurück in ihre Wälder und Amalthea, das erste Einhorn, das durch ihre Verwandlung zum Menschen, die Gefühle von Verlust und Trauer empfinden kann, schenkt Prinz Lir das Leben. Doch Schmendrick wusste, dass Prinz Lir und Amalthea, das Einhorn, keine Zukunft haben würden.

IF YOU'RE LOST OUT WHERE THE LIGHTS ARE BLINDING
Abschied & Neubeginn
Ihre gemeinsame Reise hatte ein Ende gefunden. Schmendrick wusste, dass Amalthea zurück in ihren Wald kehren und das Trio verlassen musste. Obwohl er tiefe Trauer in sich spürte, war Amalthea doch zu seiner besten Freundin geworden, wusste er, dass er kein Recht hatte, sie aufzuhalten. Darüber hinaus wog die Trauer, die Prinz Lir empfand, viel stärker als jene von ihm oder Molly. Hin und Hergerissen zwischen dem Wunsch, Prinz Lir zu helfen und gleichzeitig erkennen zu müssen, dass er ihm bei dem, was er durchlitt, nicht würde helfen können, entschloss sich Schmendrick seinen Freund, zu dem er mittlerweile geworden war, schließlich doch zu verlassen. Er konnte sich nicht länger mit ansehen, wie der Prinz, der mittlerweile zu einem König ohne Reich geworden war, immer mehr in seiner Trauer versank und für sich keine Möglichkeit mehr wusste, mit ihr umzugehen, außer, sich der wundersamen Kraft halluzinogener Kräuter hinzugeben. Noch heute hat Schmendrick schwer an seiner Entscheidung, Lir in seiner dunkelsten Stunde verlassen zu haben, zu tragen und fühlt sich diesem gegenüber schuldig, denn als Freund wäre es doch seine Pflicht gewesen, ihm beizustehen. Doch damals, nur wenige Monate nach dem Versinken von Hagsgate, hatte Schmendrick, der nun endlich zu einem wirklichen Zauberer geworden war, andere Ziele für sich. Es war die erste von zwei egoistischen Entscheidungen, die Schmendrick in seinem Leben getroffen hatte.

CAUGHT IN ALL THE STARS ARE HIDING
Lehrjahre bei Merlin
Die zweite traf Schmendrick, er war gerade das zweite Jahr bei Merlin, den er in Camelot aufgesucht hatte um diesen darum zu bitten, ihn den Umgang mit Magie zu lehren, als er Molly kurz nach ihrer gemeinsamen Hochzeit ohne ihr Wissen mit einem Schutzzauber belegte. Nur solange, bis er seine Zauberkünste perfektioniert hatte. Nur solange, bis er eine Anstellung als Zauberer gefunden hatte. Nur solange, bis ... Jahre vergingen, in denen Schmendrick zwar, dank der übergroßen Geduld Merlins, seine eigenen Zauberkünste verbessern konnte, doch war er nach wie vor ein eher mittelprächtiger Zauberer. Seine Zauber gingen nie so entsetzlich schief, dass wirklich jemand ernsthaft zu Schaden gekommen war, doch nach einem missglückten Erhellungszauber, der die Bewohner von Camelot in ein anhaltendes, hysterisches Lachen verfallen ließ, war es selbst dem geduldigen Zauberer Merlin zu viel geworden und dieser entschied sich, Schmendrick vorerst keine Magie mehr wirken zu lassen. Stattdessen schenkte er diesem seine erste magische Pflanze. Eine kleine Hammasdisia, die sich schwer tat, zu ihrer vollen Pracht zu finden und nicht so recht wachsen wollte. Schmendrick bekam die Aufgabe, herauszufinden, was ihr fehlte ohne den Einsatz von Magie. Die Beschäftigung mit der lieblichen Hammasdisia, die Schmendrick liebevoll Dia taufte, nachdem er herausgefunden hatte, dass sie es mochte, wenn man ihr Kosenamen gab und ihr Geschichten vorlas, weckten in ihm den Wunsch, mehr über magische Pflanzen herauszufinden. Seine neu entdeckte Leidenschaft ließ ihn, zugegeben überstürzt und vermutlich auch viel zu früh, hatte Schmendrick die Kunst der Magie doch noch immer nicht wirklich gemeistert, die Lehre bei Merlin mit einem hastigen Dank abbrechen, um an die entlegensten Orte der Enchanted World auf der Suche nach neuen, unbekannten Arten zu reisen. Über die Jahre wurde Schmendrick zu einem Experten für magische Pflanzen und hat sogar sein erstes Buch über die unterschiedlichen Arten, ihr Vorkommen, ihre Wirkungs- und Verhaltensweisen geschrieben. Im Moment jedoch beschäftigt ihn die Welt der magischen Pflanzen noch aus einem anderen Grund. Er versucht händeringend eine Möglichkeit zu finden, den Schutzzauber, der nach wie vor auf Molly lastet und, der ihrem Traum von eigenen Kindern im Wege steht, aufzuheben und erhofft sich, eines Tages eine Pflanze zu finden, die über genügend Kräfte verfügt, den Zauber zu brechen. Seit ein paar Jahren ist Schmendrick nun wieder zurück in seiner alten Heimat DunBroch, verbringt die meiste Zeit des Tages in seinem Arbeitszimmer, das auch nur die Hälfte der Zeit unter Wasser steht, weil er mal wieder herausfinden wollte, ob es eine Möglichkeit gibt, unter Wasser zu atmen.
Familienmitglieder: ELTERN UNBEKANNT » Waisenhaus
Seine Eltern sind Schmendrick unbekannt. Weder hat er eine Ahnung, wer sie seien könnten, noch wo er beginnen sollte, nach ihnen zu suchen. Seit er Denken kann, kann sich der Zauberer nur an die Weihnachtsabende mit unzähligen, ähnlich armen Seelen wie er eine gewesen ist, erinnern. Und an Haferschleim, den er nie mochte. Man kann nicht sagen, dass das miserable Essen schließlich der alleinige Anlass gewesen war, wieso sich Schmendrick, kaum, dass 15. Lebensjahr erreicht, schließlich aufmachte, um sein Glück in der Welt zu suchen. Der Spott der anderen Kinder, die sich über seinen Wunsch, Zauberer zu werden, jeden Tag lustig machten, wog schlimmer.

MOMMY FORTUNA » Ersatzfamilie
Eine durchtriebene, bösartige Hexe, die für ihre eigenen Zwecke und im Bestreben, sich Macht und Einfluss durch die Benutzung dunkler Magie zu sichern schließlich, metaphorisch gesprochen, durch ihren eigenen Stolz getötet wurde. Schmendrick reiste einige Zeit mit ihr und ihrem Handlanger Rukh durch die Lande, in der Hoffnung, dass sie ihm eines Tages die Benutzung wahrer Magie beibringen würde. Doch anders, als von ihm erhofft, wurde auch Schmendrick nur zu einem weiteren ihrer Mitarbeiter. Die Hoffnung darauf, dass sie ihn ausbilden würde, schwand mit jedem Tag, der er für sie arbeitete. Gutmütig und warmherzig, wie Schmendrick war, ließ er ihre und die Schikanen von Rukh über sich ergehen; jeden Tag mehr an seinen eigenen Fähigkeiten zweifelnd. Dennoch, in einem ist er ihr vermutlich zu Dank verpflichtet - Durch sie traf er auf Amalthea. Allerdings kann er nicht, ohne zu lügen, behaupten, dass ihr und Rukhs Tod ihn sehr bekümmert hätte.

MOLLY GRUE » Ehefrau
Seit 7 Jahren verheiratet, gestaltet sich die Beziehung der Eheleute nicht immer rosig, oder nach dem typischen Prinzip and they lived happily ever after. Auseinandersetzungen und Streit, bei denen Schmendrick stets der Unterlegene ist, gehören zum guten Ton ihrer Ehe; genauso wie kleinlaut hervorgebrachte Entschuldigungen und Blumen, wenn der Zauberer mal wieder irgendein wichtiges Datum verschwitzt hat. Dennoch sind beide wie Pech und Schwefel und Schmendrick liebt sie aufrichtig, voller Zuneigung und Zärtlichkeit und ist froh, sie an seiner Seite zu wissen. Wer sonst macht so ausgezeichnete Fleischpastete? Und wer sonst erträgt, mit Engelsgeduld und Nachsicht, all seine großen und kleinen Macken und wartet, bis das Essen erkaltet ist, dass er Zeit findet, aus seinem Arbeitszimmer zu kommen? Wie gut also, dass Molly nichts darüber weiß, dass sie Schmendrick am Anfang ihrer Beziehung mit einem Schutzzauber belegt hat, bei dem er bis heute angestrengt nach einem Weg sucht, diesen rückgängig zu machen. Denn auch, wenn Molly eine durchsetzungsstarke, manchmal etwas cholerische, aber dennoch liebevolle und zärtliche Frau ist, die sich durch nichts unterkriegen lässt, Schmendrick spürt ihre Sehnsucht nach eigenen Kindern.

AMALTHEA » Beste Freundin
Als das letzte Einhorn, so hatte Schmendrick sie kennengelernt. Dank ihrer gemeinsamen Reise, den Gefahren, die sie durchgestanden haben und ihrem unumstößlichen Glauben an seine Fähigkeiten als Zauberer, wurde Amalthea zu Schmendricks bester Freundin. Doch verbindet er mit ihr weit mehr, als ein bezauberndes Fabelwesen, um welches sich Mythen und Legenden ranken und er benutzt sie auch nicht dazu, dass sie ihm Glück und Freude bringt. Das tut sie zwar auch, denn Schmendrick genießt ihre Gesellschaft und die gemeinsam verbrachte Zeit, doch er bewundert und verehrt sie tatsächlich als Person, ob nun in der Gestalt eines Einhorns oder als Mensch. Für ihn ist es nebensächlich, dass es sich bei ihr um ein magisches Wesen handelt und er würde Amalthea niemals für Ruhm, Anerkennung oder Macht verraten. Sie ist seine beste Freundin, Vertraute und Partnerin in jeder Lebenslage und so ist es auch nicht verwunderlich, dass ihr Schmerz, ihre Freude, ihr Glück stets ein Teil von ihm sein werden.

LIR » Freund
Der Beginn dieser ungleichen Freundschaft, gestaltete sich zunächst als Feld voller Stolpersteine. Lir, der mutige Held und Schmendrick, der tollpatschige Zauberer wollten sich zunächst nicht so recht füreinander erwärmen. Auf Missverständnissen aufgebaut, da Schmendrick unfreiwillig zum Hofzauberer von Haggard, Lirs Adoptivvater wurde, rauften sie sich beide am Ende doch zusammen. Vor allem die immense Trauer, die Lir über den Verlust seiner ersten, wahren Liebe empfand, war für Schmendrick unerträglich mit anzusehen. Noch heute beschäftigt Schmendrick die Angst davor, dass Lir erneut in die dunklen Abgründe seines eigenen Schmerzes zurückfallen könnte, denn als sein Freund, sieht es Schmendrick als seine Aufgabe an, ihm beizustehen. Dass er sich vor vielen Jahren dazu entschlossen hatte, Lir zu verlassen, als dieser immer weiter in den Sumpf seiner eigenen Trauer, Wut und Pein gezogen wurde, kann sich der Zauberer bis heute nicht wirklich verzeihen.

MERLIN » Lehrmeister
Als Zauberer, der schon immer wenig Vertrauen in seine eigene Fähigkeiten besaß, begab sich Schmendrick, nachdem er Lir gemeinsam mit Molly verlassen hatte, in die Lehre von Merlin, um mehr über Magie und ihre (schadlose) Benutzung zu lernen. Mit mittelprächtigem Erfolg. Nach einem (weiteren) missglückten Zauber, der die Bewohner von Camelot zu einem hysterischen, anhaltenden Lachen zwang, war es Merlin, der Schmendrick seine erste magische Pflanze gab und ihn bat, ohne die Benutzung von Magie, sich um diese zu kümmern. Es war der Schlüsselmoment, in dem Schmendrick seine wahre Begabung fand. Auch heute noch hegt er großen Respekt von seinem ehemaligen Lehrmeister, wünscht sich eines Tages genauso begabt wie dieser zu sein und, wann immer es seine Zeit erlaubt, begibt er sich nach Camelot um in Merlins Bibliothek seine eigenen Studien zu vervollständigen. Den Zauberstab jedoch gibt er vorsichtshalber (und mittlerweile sogar freiwillig) vor dem Betreten ab.