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Lir *
Aliases König Lir von Hagsgate
Birthplace Hagsgate, zwischen DunBroch und Camelot an der Küste
Age 33 Jahre
Residence Maldonia
Title Anführer der "Furchtlosen Sieben"

Fandom The Last Unicorn

attitude gut
status ewiglich gebunden an Amalthea
Avatar Sharman, Daniel
i'll remember us ; a l w a y s
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  • played by Essie
    Postingtyp Langsamposter
    Zeichenanzahl ab 2000+
    Registrierdatum 08.12.2020

    Letzter Besuch Gestern, 20:57
    Status Offline
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    [align=center][img]https://i.imgur.com/F6QXE50.png[/img][/align]
  • magic is all around
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    A Magical Journey
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    i'm beyond the archetype
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  • family is all what matters
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    Familie
    König Haggard †
    "Family" he repeated, and this time the word tolled in another voice, a king's voice ... whose grief was not for what he did not have, but for what he could not give. "Haggard was my family."
    Freunde
    Schmendrick
    Lir said, "It is my right. A hero is entitled to his happy ending, when it comes at last." But Schmendrick answered: "This is not the end, either for you or for her."
    Molly Grue
    "I want to serve her, as you do, to help her find whatever she has come here to find. I wish to be whatever she has most need of. Tell her so. Will you tell her so?", asked Lir. "I will.", said Molly.
    Liebe
    Amalthea
    “I love whom I love," Prince Lir repeated firmly. "You have no power over anything that matters.”
    Ungemocht
    Der rote Stier
    "He was the color of blood, not the springing blood of the heart but the blood that stirs under an old wound that never really healed. A terrible light poured from him like sweat, and his roar started landslides flowing into one another. His horns were pale as scars."
    Sonstiges
    Zauberer Mabruk
    "Come on, old man. I'll write you a reference." Lir looked at him. "Haggard, I would not be you for all the world. You have let your doom in by the front door. But it will not depart that way. Farewell, poor Haggard. Farewell.", said Mabruk.

  • Aktive Szenen (8 Posts in Szenen)
    [5 Month of Roses 5 ABE] You will forever be my always.
    Charaktere: Lir » Amalthea

Lir *
(i'll remember us ; a l w a y s)
**

Registriert seit: 08.12.2020
Geburtstag: Nicht angegeben
Ortszeit: 26.01.2021 um 09:39
Status: Offline

Informationen über Lir
Registriert seit: 08.12.2020
Letzter Besuch: Gestern, 20:57
Beiträge (gesamt): 19 (0.39 Beiträge pro Tag | 0.44 Prozent aller Beiträge) Alle Beiträge finden
Themen (gesamt): 4 (0.08 Themen pro Tag | 0.52 Prozent aller Themen) Alle Themen finden
Gesamte Onlinezeit: 18 Stunden, 46 Minuten
Empfohlene Benutzer: 0
Bewertung: 0 [Details]
  
Zusätzliche Informationen über Lir
Avatarperson: Sharman, Daniel
Vollständiger Name: König Lir von Hagsgate
Title: Anführer der "Furchtlosen Sieben"
Geschlecht: männlich
Fandom: The Last Unicorn
Alter: 33 Jahre
Heimat: Hagsgate, zwischen DunBroch und Camelot an der Küste
Charaktertext: Gefangen in der Vergangenheit neigt der ruhige Reisende zur Melancholie, die in den Augen von Frauen unglaublich anziehend wirkt. Lir war einst ein Prinz, nach dem Tod seines Ziehvaters der König eines vergessenen Reichs, das vor zehn Jahren unterging und schon zu diesem Zeitpunkt als Ammenmärchen verschrien wurde. Zwischen DunBroch und Camelot lag das Dorf Hagsgate und das alte Schloss von König Haggard, der über einen Roten Stier befahl. Viele glauben den Sagen nicht, die der Hüne erzählen kann, doch mit der Zeit hat Lir sich durch die Furchtlosen Sieben einen Ruf in der Enchanted World erarbeitet. Die Helden sind Monsterjäger und haben in der großen Schlacht gegen das Böse mitgekämpft. Der 33-jährige Adlige hat sein Herz an ein Einhorn verloren, das verwandelt als Mensch den Namen Lady Amalthea trug. Ihr widmet er sein Leben, das nach seinem Tod für sie und seine Wiederbelebung durch das Fabelwesen ein anderes ist. Der begnadete Krieger schreibt an einem eigenen Bestiarium und zählt zu den Guten unter dem Himmel. Heimatlos pilgert er mit seiner Wahlfamilie aus Blutsbrüdern von Königreich zu Königreich. Braucht die Welt Helden sind die Furchtlosen Sieben zur Stelle und er als Anführer in der ersten Reihe.
Aufenthaltsort: Maldonia
Gesinnung: gut
Icon: https://i.imgur.com/Bch7usB.gif
Status: ewiglich gebunden an Amalthea
Spielername: Essie
Charakterbild: https://i.imgur.com/abyRmZN.png
Zeichenanzahl: ab 2000+
Charakter: heldenhaft, fair, stolz, hilfsbereit, gebildet, ruhig, steht für seine Ideale ein, starrsinnig, achtbar, treuherzig, introvertiert, wagemutig, selbstlos, lässt sich nicht von seinen Zielen abbringen, gewissenhaft, beharrlich, selbstkritisch, bescheiden, höflich, verschwiegen, unnahbar, reserviert, genügsam, steht ungern im Mittelpunkt, geduldig […]

Wusstest du, dass Lir … ein unfähiger Liebesbrief-Schreiberling ist und als Poet versagt? # … Alkohol nicht anrührt, da er ihn extrem kuschelig werden lässt? … mehr von den Machenschaften seines Adoptivvaters mitbekam als Haggard ahnte? # … über alle Geheimnisse des Schlosses Hagsgate Bescheid wusste? # … diese Rätsel mit ins Grab nimmt? # … nach dem Tod von König Haggard als Nachfolger seine Titel erbte, sich aber nicht als König versteht? # … sich niemanden als Prinz oder König vorstellt und die Floskeln sein lässt, da er kein Königreich mehr hat und ihn seine Kameraden ohnehin nur damit aufziehen? # … im Volksmund als ‚König ohne Reich‘ verspottet wird, da die Wenigsten seine Geschichte um die Einhörner glaubten?# … die Gefahr herausfordert, um sich selbst zu spüren, da sein Körper sich leer anfühlt nachdem er wiederbelebt wurde? # … sein Nahtoderlebnis nie verarbeitete und Alpträume hat, in dem der Rote Stier vorkommt, wie er sämtliche Einhörner tötet? # … nie wieder einem Einhorn auf Reisen begegnete, aber daran glaubt, dass es sie gibt? # … ein ausgezeichneter Maler ist? # … sich für Bestiarien interessiert und diese Werke sammelt? # … vor keinem Risiko zurückweicht? # … Frauen klar abweist und ihnen keine falschen Hoffnungen macht, da sein Herz Lady Amalthea gehört? # … nie ein Bordell betreten hat und Tavernen nur im äußersten Notfall Beachtung schenkt? # … ein guter Beobachter und Zuhörer ist? # … als abergläubisch gilt und zu diesem Tick steht? # … Musik und Festen nichts abgewinnen kann? # … seinen Schwermut einige Zeit mithilfe von halluzinogenen Kräutern betäubte? # … eine schwere Phase durchlitt als er merkte, dass er sein Einhorn nicht wiederfand und zum selbstverletzenden Verhalten neigte? # … tiefe Narben am Rücken hat? # … durch Drosselbart von seinem Selbsthass befreit wurde? # … in der Heldengruppe eine Wahlfamilie fand und Brüder, denen er blindes Vertrauen schenkt? # … sich als Held versteht, der zur Tat schreitet, wenn einer gebraucht wird? # … einen selbstopfernden Hang besitzt, den seine Kameraden als Todessehnsucht bezeichnen? # … Tee mag? # … sich kein Leben als Normalsterblicher vorstellen kann? # … eines Tages den Heldentod sterben möchte?
Postingtyp: Langsamposter
Magische Fähigkeiten: Unter die Fittiche von König Haggard genommen, erhielt Lir eine fundierte Ausbildung in Lesen, Schreiben, Rechnen und diplomatischen Grundkenntnissen. Sein alter Ziehvater brachte ihm das edle Heldentum näher und trainierte mit ihm den Schwert-, Speer- und Schildkampf, später kam das Bogenschießen hinzu, was der Heimatlose inzwischen am besten kann. Er ist ein Tierfreund, lernte das Reiten früh und hat ein natürliches Gespür für Nutztiere. Haggard brachte ihm das Fährtenlesen bei Tieren und Fabelwesen bei, sogenannten Monstern, die nach der Sicht seines alten Herrn vernichtet gehörten. Auf sich allein gestellt perfektionierte der Adlige seinen Jagd-Stil und lernte in der Wildnis zu überleben. Er ist äußerst begabt darin Individuen aufzuspüren, bisher scheiterte er an einer Aufgabe: sein Einhorn wiederzufinden. Im Umkehrschluss kann er seine eigene Fährte und die seiner Gruppe lange tarnen und Suchende täuschen, um unterzutauchen. Möchte der ehemalige Prinz nicht gefunden werden, findet ihn auch keiner. Außer Hexen nutzen einen Ortungszauber, gegen Magie ist der Sterbliche nämlich machtlos.

Lir spezialisierte sich als Held außer Kontrolle geratene Fabelwesen niederzustrecken. Ihm liegt ein großes Wissen über die Stärken und Schwächen vieler magischen Wesen zu gründe. Lir ist an der Materie sehr interessiert und fertigt ein eigenes Bestiarium an, in dem nebst Monstern auch Hexen und Zauberer Erwähnung finden und andere Gestalten wie Peter Pan. Eine einwandfreie Recherche und Jagd macht dem Monsterschlächter eine Freude, aber er tötet nie aus Spaß oder Langeweile. Die Furchtlosen Sieben gehen Gerüchten aufmerksam nach und Lir sorgt dafür, dass sie keine Unschuldigen richten, auch Monster sind nicht immer die Bösen.
Lebenslauf: Alte Frauen schimpfen über das Schloss von König Haggard und dem verarmten Dorf Hagsgate, das am Fuße der Klippen lag. Großmütterchen kennen die Sagen über das Ödland, wissen noch um die glorreichen Geschichten eines Mannes, der niemals seine Erfüllung im Leben fand und seine Leere im Herzen mit Kuriositäten füllte, schwarze Magie durch seine Tore treten ließ und magische Artefakte sammelte. Spuk und Zauber, mächtige magische Kreaturen und allerhand mehr soll der alte Greis gehortet haben, im Überfluss, und keiner traute sich je freiwillig in seine Hallen, in das verfluchte Land, in das sich unzählige Fabelwesen trollten. Herbei gejagt und geknechtet an das vergessene Land, weil ein riesiger roter Stier sie nicht mehr gehen ließ; dieses Wesen soll aus der Hölle gekommen sein und war die personifizierte Furcht. Das Biest jagte und jagte, ließ sich vom König befehlen, der keine Angst hatte, denn Haggard fürchtete sich nicht einmal vor dem Tod und empfand für alles um ihn nur gähnende Langeweile. Nichts machte ihm eine Freude, außer seine Einhörner, die er gefangen in den Fluten hielt und jeden Morgen von seinem Turm aus beobachtete. Das blaue Meer am Strand nahe seinem Schloss war voll von ihnen und keines wagte sich heraus, weil sie der rote Stier davon abhielt. Bald, sehr bald, vergaß die Enchanted World, dass es Einhörner waren, die wunderschöne Wälder im ewigen Frühling gehalten hatten und die Waldtiere darin mit ihrer reinen Magie unsterblich machten. Einhörner gerieten in Vergessenheit, zusammen mit König Haggard und seinem Schlossgemäuer, das allmählich auseinanderfiel. Reisende verirrten sich selten an die Grenze von Camelot und DunBroch, führten die Irrlichter sie stets fort vom unglückseligen Königreich, das niemand kannte und bloß Bestandteil neuer wie alter Schauermärchen war. Genau in diesem unglückseligen Land, gefunden von Haggard, wuchs der Waisenjunge Lir auf und als Prinz lernte er das verschollene Königreich lieben.

Kindheit und Jugend | Unterricht
Gesichter Fremder und nicht erwünschter Personen bekam Lir kaum zu sehen. König Haggard verstrieb jeden, der sich in seinem Reich ohne Erlaubnis aufhielt und lud die Wenigsten zum Bleiben ein. Abgeschottet vom Rest der Welt zog er das Findelkind groß, erlebte Vaterfreuden, die ihn nachdem Lir zehn Jahre alt war, auch wieder verließen. Der ruhige Knabe erhielt Unterricht von Haggard, dieser brachte ihm alles bei, was ein guter Prinz und künftiger Nachfolger wissen musste. Spielgefährten fand Lir im einäugigen und sprechenden Kater, den er Mr. Duke taufte, und im alten Hofzauberer seines Vaters. Der Magier übernahm schließlich die Geisteslehren von Haggard, stopfte alles in den Jungen rein, was er konnte und versuchte ihm vergeblich die Poesie beizubringen. Lir jedoch zeigte kein Talent für Romantik und lehnte Literatur ab, einzig Lexika über die Sagen der Welt und Bestiarien interessierten ihn brennend. Das veraltete Wissen darin sog der Heranwachsende auf und bald saß er an einem eigenen Buch, übte sich in der Zeichenkunst. Lir verlangte nach einer Ausbildung zum Helden und sein Ziehvater erhöhte die Bitte, sah die Chance, das gefundene Kind zu einem Monsterschlächter zu machen. Erneut keimte Glück im alten König hoch und Lir wurde ausgebildet in allen Tugenden eines Helden, stellte sich den Kampf mit seinem Vater und übte unerbittlich. Der Hofzauberer war an seiner Seite als der Bursche mit siebzehn Jahren das erste Mal in die Wälder ging um einen Drachenhort zu finden. Sein Talent zum Fährten lesen und Aufspüren von magischen Wesen wurde von Haggard sehr unterstützt und Lir fand den Hort, erlegte die schutzlose Drachenmutter – ein sehr kleines Exemplar – und raubte das Ei, das der König für seine Sammlung wollte. Damals dachte Lir nicht darüber nach, ob er eine Untat beging. Ihm wurde erst später klar, dass er ein Leben ohne Grund genommen hatte als es bereits zu spät war.

Ausbildung zum Helden und Monsterschlächter
Die Jahre vergingen und der Prinz von Hagsgate reiste für seinen lethargischen Vater umher, suchte nach neuen magischen Schätzen, nach Fabelwesen, die der rote Stier nicht finden konnte, und kehrte zurück, um Bericht zu erstatten. Den Anspruch seinen Vater stolz zu machen, hatte der Recke damals noch, und er spielte nie mit dem Gedanken fortzubleiben, sich anderswo ein Leben aufzubauen. Das Schloss rief ihn jedes Mal nachhause und Lir konnte sich nicht gegen die Magie wehren, die Haggard wohl aus gutem Grund ausübte, über seinen Hofmagier. Auf seinen Reisen lachten ihn die Menschen und Wesen aus, wenn er berichtete, woher er kam, taten seine Geschichten als Lügen aus einem Buch alter Märchen ab. Keiner wollte ihm folgen, wenn er ihnen anbot, nach Hagsgate zu kommen. Obwohl jeder den er traf ihn als Lügner strafte, fürchteten sie sich vor dem roten Stier, der Schauergestalt, die nachts erschien und furchtsame Seelen verschlang. Bald kümmerte es den Helden nicht mehr, was die anderen glauben wollten oder nicht. Er kannte die Wahrheit und er rettete Leben auf seinen Suchen. In seinen frühen Zwanzigern verbrachte er die Tage nunmehr bei Haggard im Schloss, hielt Ordnung über das Ödland und versorgte die wenigen Bauern, die im Dorf geblieben waren, da sie noch der Illusion eines florierenden Königreichs nachgingen. Früher, meinten die Alten immer, wenn Lir zu ihnen ging und Brot wie Wasser brachte, warme Kleidung für den Winter und Saatgut aus anderen Reichen. Früher wäre das Reich von König Haggard das Schönste und Prachtvollste gewesen, das Schloss sei erhaben aus der Klippe geragt, über dem Wasser, und die Untertanen waren glücklich. Der Prinz konnte sich das kaum vorstellen, aber er wusste, wie es sich anfühlte, wenn man ihm nicht glaubte – also glaubte er den letzten Bewohnern aus dem Dorf und zeigte Güte.

Lady Amalthea und ihre Freunde kommen nach Hagsgate
Kaum ein Jahr später machten König Haggard und Lir bei einer Wanderung durch das verfluchte Reich drei Reisende aus. Schmendrick, der Zauberer, Molly Grue, die Räuberrtochter und Lady Amalthea, eine edle Dame aus dem Norden. Haggard war sofort fasziniert von der jungen Frau und gestattete ihnen als Gästen zu bleiben, was Lir sehr verwunderte. Sein Vater hatte sehr lange niemanden eingelassen, machte aber jetzt eine Ausnahme. Der Prinz war berauscht von Lady Amalthea und näherte sich ihr behutsam, doch die Adlige konnte nichts mit seinen Avancen anfangen. Haggard schickte ihn los, um den nächsten Drachen niederzustrecken, damit er der Schönen sein schuppiges Fell bringen konnte und die Federn eines weißen Greifs für einen besonders schönen Kopfschmuck. Lir ließ nichts unversucht und probierte sich sogar an Liebesbriefen, von denen er doch keinen einzigen an sie übergab. Monate vergingen und Schmendrick ersetzte den Hofzauberer, was diesem nicht wirklich schmeckte, doch er ging und Lir verlor einen Freund. Schmendrick und er kamen anfangs nicht gut miteinander aus, aber in Molly Grue fand er rasch eine Zuhörerin und gute Freundin. Sie gab ihm Ratschläge für Lady Amalthea und verlieh ihm Mut nicht zu schnell aufzugeben. Lir übte sich in Geduld und wartete bis Amalthea schließlich nachgab. Seine kühnsten Träume erfüllten sich, auch wenn er zu diesem Zeitpunkt bereits ahnte, dass er kein ewiges Glück mit der sonderbaren Frau finden würde. Einige Wochen jedoch waren traumhaft und allemal genug für den Helden, der sich nie glücklicher fühlte, als bei seiner großen Liebe. Doch die Ereignisse überschlugen sich. Haggard erkannte, dass Lady Amalthea das letzte Einhorn auf seinem Weg war und musste feststellen, dass sie sich wegen der Liebe zu seinem Sohn veränderte, ihre Sterblichkeit annahm.

Das halbe Happy-End
Der alte König bedrängte sie und Amalthea wurde tottraurig. Schmendrick, der die Suche nach den Einhörnern nicht aufgegeben hatte, fand das Versteck vom roten Stier und brachte Amalthea samt Molly dorthin. Lir kannte jedes Geheimnis seines Vaters und ging seinen Freunden nach. In jener Nacht gestand Amalthea ihm, dass sie ihn vergessen würde, wenn sie wieder zu einem Einhorn werden würde. Der Held verstand dies, aber redete ihr auch ins Gewissen, dass er sie selbst dann noch lieben würde. Der rote Stier fand die Gruppe und es entbrannte ein Kampf, bei dem Schmendrick Amalthea in ihr altes Ich zurück verwandelte. Sie floh aber vor dem roten Stier, aus Angst, diesem unterlegen zu sein. Wütend gab Lir dem Zauberer die Schuld, weil sie nicht bereit schien sich gegen das Üble zu stellen, aber Schmendrick meinte, dass es einen Helden bedurfte, der sie rettete. Lir musste nicht zwei Mal überlegen, er eilte dem roten Stier und Amalthea zum Strand nach und stellte sich dem bösartigen Fabelwesen entgegen. Der Stier aber tötete ihn bei seinem Versuch Amalthea waffenlos zu beschützen. Durch seinen Tod fand das letzte Einhorn aber die Kraft gegen den roten Stier anzugehen, drängte ihn ins Wasser und je tiefer dieser hineinging, umso näher kamen die unzähligen Einhörner aus dem Meer ans Ufer. Amalthea besiegte ihren Gegner und die Einhörner liefen zurück in ihre Wälder; die Schar löste ein Erdbeben aus und Haggard in seinem Schloss fiel ins Meer, mit den Überresten seines Zuhauses, das für immer verschwand. Das Dorf wurde durch einen riesigen Erdrutsch verschüttet und am Ende stand kein Stein mehr auf dem Anderen, nichts erinnerte mehr daran, dass vor Jahrhunderten ein prachtvolles Königreich an genau dieser Stelle erblüht war.

Neuanfang mit ungeahnten Folgen | Kennenlernen mit Drosselbart
An der Pforte des Todes kehrte Lir ins Leben zurück, das Amalthea ihm schenkte. Er erinnerte sich an einen Traum, an ein Einhorn und einen roten Stier als Schmendrick und Molly Grue ihm aufhalfen. Es war kein Traum, es war wahr und als er Amalthea in ihrer wahren Form an der Klippe stehen sah, wusste er, dass sie es geschafft hatte ihre Freunde zu retten. Die Einhörner besiedelten die Welt erneut und sie kehrte zu ihrem Wald zurück. Lir lief ihr nach, musste aber einsehen, dass er und sie keine Zukunft haben würden. Nicht als Mann und Frau. Danach ging er mit Schmendrick und Molly Grue auf Reisen. Sie erlebten seine Trauer hautnah mit, änderte sich der Prinz schleichend. Die Alpträume machten ihn mürbe und er versank im Sumpf von halluzinogenen Kräutern, die ihm vorgaukelten noch in den Armen seiner Liebsten zu sein. Prinz Lir, der nach dem Tod seines Ziehvaters, zu einem königreichlosem König wurde, starb an diesem Tag. Schmendrick konnte sich das Trauerspiel nicht länger ansehen und verließ ihn, mit Molly, die ein schlechtes Gewissen hatte, ihre Liebe aber nicht alleine lassen wollte und Lir hätte es auch niemals von ihr verlangt. Mit fünfundzwanzig Jahren geriet der Held an seinen Tiefpunkt und es war Drosselbart, ein ebenfalls gefallener König ohne Reich, der ihm eine Hand reichte und von seinem Selbsthass befreite. Drosselbart war bei ihm als er sich von den Kräutern erholte, verband seine Wunden am Rücken, die er sich selbst zufügte, um etwas zu spüren. Denn nach seiner Neubelebung fühlte sich der Mann leerer denn je. Drosselbart und er schmiedeten eine brüderliche Allianz, er wurde zu seinem besten Freund, und bald waren sich die Männer einig, dass sie der Enchanted World helfen mussten, um zu verhindern, dass andere in Not gerieten und wie sie ihre Liebsten verloren.

Gründung der Furchtlosen Sieben | Kampf gegen die dunklen Mächte
In den nachfolgenden Jahren gründete Lir die Gruppe aus Helden, die er die Furchtlosen Sieben nannte. Drosselbart und er suchten nicht nach passenden Kameraden, kamen die anderen Mitglieder fast von selbst zu ihnen, in Form eines neuen Abenteuers. Die Truppe machte sich einen Namen als Monsterschlächter, da sie außer Kontrolle geratene Wesen jagten und zur Strecke brachten, aber auch Entführte brachten sie zurück und boten Reisenden Eskorten an. An sich gab es keinen Auftrag, den die schneidigen Männer nicht annahmen, solange die Bezahlung am Ende stimmte. Umsonst taten sie nichts, nur in äußersten Notfallen, wenn Lir ein Machtwort sprach – was er alle Jubeljahre machte, wie etwa vor dem großen Kampf gegen die bösen Mächte. Einige der Gruppe waren dagegen mitzukämpfen, doch der Prinz konnte seine Gefährten überzeugen für die gerechte Sache einzustehen. Seine Wahlbrüder willigten ein und gemeinsam schützten sie Dörfer in den besonders gefährdeten Königreichen. Keiner seiner Freunde verlor das Leben und schließlich obsiegten die Streitkräfte der Guten. Die Nine Kingdoms wurden geboren und Amare als Hauptstadt ausgerufen; die Furchtlosen Sieben erhielten für ihre Unterstützung eine Ehrung und Medaille. Ihnen wurde angeboten am Hof mehrerer Königreiche sesshaft zu werden, zu echten Rittern zu werden, aber sie lehnten ab. Die Bande wollte frei bleiben und helfen, wo sie am meisten gebraucht wurden und keinem Königshaus unterstehen.

Aktuelle Situation
Trotz der Erfolge und ihrem guten Ruf sehen nicht alle Länder wohlwollend auf die Bande, die als Monsterjäger bekannt wurde. Lir ist sich dessen Tatsache gewiss, hat sich aber nie aufhalten lassen. Trotz des Krieges und der schweren Zeit danach suchte der Jäger weiter nach dem Wald von Amalthea, den er aber nie fand. Lir begegnete keinem einzigen Einhorn und die übrigen Sechs aus der Truppe belächelten seine verzweifelte Suche, hielten ihm aber den Rücken frei und hörten sich nach Gerüchten um. Selbst gemeinsam konnten sie den Wald nicht ausmachen. Lir gab nicht auf, fand sich aber mit dem gut gemeinten Rat von Drosselbart ab, nicht länger der Vergangenheit nachzujagen. Die Zukunft wartete – randvoll mit bösartigen Monstern, die beseitigt gehörten, neuen Abenteuern und vielversprechenden Aufträgen, damit die Furchtlosen Sieben nie mit leeren Geldbeuteln ihr Lager aufschlugen.
Familienmitglieder: unbekannte Eltern | ungewiss | kein Verhältnis
Geschichten können sich je nach Erzählung verändern, und manch einer, mag die Not hinter dem Handeln seiner Eltern erkennen, ein anderer, glaubt Bosheit auszumachen, ein furchtbares Schicksal. So oder so, lässt sich seine Herkunft nicht erschließen. Haggard fand ihn als Säugling am Strandufer, vermeintlich ausgesetzt von Bauern, doch wie viel Wahrheit in seiner Annahme steckt, konnte der König nie ergründen. Lir stellte Fragen über seine leiblichen Eltern nicht laut, denn keiner wusste ihm Antwort zu geben, also flüchtete er sich in Möglichkeiten. Ihn tröstet der simple Gedanke, dass seine Mutter ihn vielleicht am Strand zurückließ, weil sie wusste, dass Haggard diesen Weg jeden Morgen ging, um seine Einhörner schweigend zu beobachten und ihn finden würde, damit er es in seinem Leben einmal besser haben würde. Tief in seiner Seele beschäftigt Lir sich mit seinen ungeklärten Wurzeln, aber es wird für immer ein ungelöstes Mysterium bleiben.

König Haggard | Kriegsheld & Herrscher einer toten Dynastie | Vaterfigur und Lehrer
Legenden ranken sich um das Dorf Hagsgate und sein ominöses Schloss, das beschützt von einer magischen Kreatur, aus dem Meer ragte. In Camelot und DunBroch gilt der Ort als Ammenmärchen, als unreal, doch hier täuscht man sich. Haggard war ein Held der ersten Stunde, Poet, Monsterschlächter und Kenner vieler Geheimnisse. Der König ohne Reich war ein stiller Denker, und alles, was er erlebte, ließ ihn aushungern an Gefühlen. Nichts konnte ihn lange glücklich zu machen, doch er nahm das Findelkind auf und erzog es, aus einer Laune heraus. Anfangs empfand er Freude am Vatersein und der Knabe ist dankbar, unendlich dankbar, für sein Wissen. Haggard schenkte ihm einen Namen, einem Niemand wie ihn, und einen Titel, der an sich nichts mehr wert ist, ihn aber auf seinem steinigen Weg zum Helden formte. Der Verlust seines Vaters, der ins Meer fiel, bestürzte ihn, doch er kam nicht unerwartet und eventuell hat er im Tod den Rausch gefunden, nach dem sich sein Herz verzweifelt sehnte.

Lady Amalthea | Einhorn | erste, große Liebe
Schleierhaft, woher die Schönheit stammte, auch sie wusste es nicht. Lir verliebte sich bedingungslos in Lady Amalthea, auf den ersten Blick, und seine Zuneigung wuchs mit jedem neuen Tag. Haggard förderte ihn bei seinen wenig imposanten Gedichten, schickte ihn los zum Drachentöten, Monster jagen, damit er ihr Geschenke machen konnte, doch sie interessierte es nicht. Lir verlor nie den Glauben in seine Gefühle, und sein Streben zahlte sich nach Monaten aus, weil Amalthea sich öffnete. Berühren tat er sie nie ohne ihre Einwilligung, mochte sie es nicht, scheute bei Körperkontakt und er akzeptiere ihre Eigenheit. In Gesprächen und bei Spaziergängen kamen sie sich näher und seine Liebe endete nicht, nachdem Schmendrick sie in ihre wahre Gestalt verwandelte. Lir opferte sich für sein Einhorn, weil er versuchte den Roten Stier aufzuhalten. Ein echter Held wurde verlangt und dieser fiel bis sie ihn nach seinem Tod wiedererweckte. Seither fühlt er sich anders, wirkt die Geschichte um sie wie eine Erinnerung und doch lügt das Herz nicht, in dem sie wohnt. Die Wege der Liebenden trennten sich damals.

Schmendrick und Molly Grue | Zauberer & Köchin | Freunde
Gemeinsam kamen der merkwürdige Zauberer und Räubertochter Molly bei ihnen im Schloss unter, da sein Vater Gefallen an Lady Amalthea fand und ihre Nähe genoss. Lir baute rasch eine gute Freundschaft zu Molly auf, die als Köchin im Schloss zu arbeiten begann, während Schmendrick der tollpatschige neue Hofzauberer vom König wurde. Die Männer verstanden sich mittelprächtig, konnte er sich nicht mit dem Recken erwärmen. Nachdem Haggard und das Schloss im Meer verschwand, alle Einhörner der Welt in ihre Wälder heimkehrten, reiste er mit ihnen umher bis sich ihre Bestimmungen lösten. Lir weiß, dass die Beiden sich dem fahrenden Volk angeschlossen haben und Glück fanden. Er hat das ungleiche Paar ins Herz geschlossen und möchte sie nicht in der Welt missen, ist ein Gedanke an sie, von Freude begleitet und das macht viel aus.

Die furchtlosen Sieben | Helden & Abenteurer | Weggefährten
In den vergangenen Jahren hat der Mann aus dem Nirgendwo, dessen Erzählungen über seine Heimat als Märchen abgetan werden, eine Schar an Männern um sich versammelt, die wie er, heimatlos sind und nach neuen Wurzeln suchen oder einer sinnvollen Aufgabe. Lir gründete die furchtlosen Sieben und war das erste Mitglied der neuen Heldentruppe, die im Krieg gegen die dunklen Mächte antrat und für Schwächere kämpfte. Nach dem großen Kampf zogen sie durch die Lande, bereisten die Königreiche, brachten Monster unter Kontrolle, retteten entführte Adlige und halfen sogar Bauern bei der Bestellung ihrer Felder; an Aufträgen mangelte es ihnen niemals, egal wie groß oder klein sie waren, die Gruppe nahm sich derer an und erarbeitete sich einen Ruf in den Nine United Kingdoms. Nun sind die Helden bekannt wie bunte Hunde, und erregen weibliches Interesse. Lir hat in den Männern Brüder im Geiste gefunden, demnach Gefährten, denen er sein Leben anvertraut und für die er seins geben würde. Alle sind mit einer Vorgeschichte belastet, und kennen die Geheimnisse der anderen, die sie hüten und es wäre gelogen, wenn die Truppe nicht im Hype aufgehen würde, den man ihnen zollt.