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Rose-Red
Aliases Rose-Red
Birthplace entlegenes Dorf bei Amare
Age 30 Jahre
Residence Amare
Title Hofheilerin und Mitglied im Rat des Königshauses

Fandom Snow-White and Rose-Red (Grimm)

attitude gut
status ungebunden
Avatar Tomlinson, Eleanor
tonardo of roses from divine
Für Gäste nicht sichtbar.
Rose-Red
(tonardo of roses from divine)
**

Registriert seit: 29.11.2020
Geburtstag: Nicht angegeben
Ortszeit: 22.01.2021 um 22:09
Status: Offline

Informationen über Rose-Red
Registriert seit: 29.11.2020
Letzter Besuch: Vor 2 Stunden
Beiträge (gesamt): 49 (0.9 Beiträge pro Tag | 1.14 Prozent aller Beiträge) Alle Beiträge finden
Themen (gesamt): 7 (0.13 Themen pro Tag | 0.91 Prozent aller Themen) Alle Themen finden
Gesamte Onlinezeit: 1 Tag, 4 Stunden, 36 Minuten
Empfohlene Benutzer: 0
Bewertung: 0 [Details]
  
Zusätzliche Informationen über Rose-Red
Avatarperson: Tomlinson, Eleanor
Vollständiger Name: Rose-Red
Title: Hofheilerin und Mitglied im Rat des Königshauses
Geschlecht: weiblich
Fandom: Snow-White and Rose-Red (Grimm)
Alter: 30 Jahre
Heimat: entlegenes Dorf bei Amare
Charaktertext: Am Hof von Amare wandelt die rotgelockte Frau aus den Wäldern selbstsicher umher und lässt sich von Nichts aus der Ruhe bringen, mitunter wirkt sie zu streng, beinahe unnahbar. In einem fernen Dorf am Rande vom schönen Reich erblüht, erlebte die stille Rose-Red an der Seite ihrer Halbschwester Snow-White Schrecken ohne Ende. Inzwischen ist die 30-Jährige von Snow getrennt, kennt ihren Vater noch immer nicht und kann auf eine destruktive Familie zurück blicken, auch wenn nicht alles schlecht war. Die Heilerin ist eine helle Zauberkünstlerin, die weiße Magie praktiziert und mit jener geboren wurde, verspürt aber einen Hang zum Dunklen. Gerüchte ranken sich um die kluge Baderhexe, positiv als auch negativ, und manche in Amare fürchten sich vor ihrem Talent und Können. In den Landen gilt sie als eine der besten Heiler und ist im hohen Rat der Herrscher von Amare, doch ihre Loyalität hat das Volk inne. Dem Tod musste Rose mehrmals die Stirn bieten und er begleitet sie, mit jedem ihrer Schritte, da sie Stimmen ruheloser Geister hören kann und glaubt, den Tod anderer fühlen zu können, warum ihr eine Schwermut anhaftet, hinzu kommen ihre telekinetischen Kräfte. Der Finsternis widerstehend, fühlt sich die gute Seele in der Nacht am wohlsten, und hilft jedem als Heilkundige aus Überzeugung, ohne, woher zu fragen, zu welcher Seite ihr Patient gehört. Ihr Traum ist es in Amare eine königliche Heilschule zu eröffnen, in der es eine fundierte Ausbildung für magiebegabte oder gewöhnliche Menschen und Wesen geben soll, und auch, wenn sie weiß, dass sich Rose auf dünnen Eis bewegt, möchte sie dieses Streben umsetzen.
Aufenthaltsort: Amare
Gesinnung: gut
Icon: https://i.imgur.com/5idpwIk.gif
Status: ungebunden
Spielername: Essie
Charakterbild: https://i.imgur.com/DhYjplh.png
Zeichenanzahl: ab 2000+
Charakter: ausdauernd, unerschütterlich, kritisch, bissig, reserviert, kaltschnäuzig, geradlinig, harte Schale, weicher Kern-Prinzip, beschützend, verlustängstlich, nachdenklich, selbstsicher, eigen, hingebungsvoll, widerspenstig, strebsam, tapfer, eigenständig, anpassungsfähig, gewissenhaft, diszipliniert, einfallsreich, gelassen, verlässlich, mitfühlend, facettenreich, wissbegierig, verschwiegen, distinguiert […]


Wusstest du, dass Rose-Red …
# keines der Talente ihrer Schwester besitzt, die eine feine und gute Frau beherrschen sollte?
# … abseits des Zubereitens von Tränken nicht fähig ist zu kochen, außer es handelt sich um Heilgebräue oder ähnliches?
# … allergisch gegen Schneeglöckchen ist, die Blumen dennoch im Haus hatte, ihrer Schwester zuliebe?
# … der Anblick von Schneeglöckchen melancholisch stimmt, da sie an Snow-White denken muss?
# … besonders Kindern gegenüber einen erstaunlichen Beschützerinstinkt hat?
# … Raben vergöttert?
# … Hunde und Katzen aus dem Weg geht, da diese Angst vor ihr haben, was viele im Aberglauben bestärkt, dass sie eine böse Hexe wäre?
# … die Gerüchte im Umlauf nicht kommentiert und jeden seinen Glauben lässt, da sie weiß, dass Wissen eben auch gefährlich sein kann und die Furcht der Bewohner nicht unberechtigt ist?
# … im Zeichen sehr begabt ist und eigene Werke über Heilkunde und Anatomie veröffentlicht?
# … das Wohl von Amare in Sinn hat und ihre Loyalität nicht zwangsläufig den Herrschern schenkt, vielmehr dem Volk?
# … im amtierenden Königspaar Vertrauen schöpfte und dessen Kind sehr umsorgt?
# … sich selbst ernähren kann, auch im härtesten Winter?
# … bevorzugt allein wohnt, am liebsten im Wald, wo sie ihre Ruhe hat, aber wegen ihrer Hofposition im Schloss haust?
# … einen Garten mit Heilkräutern und Gemüse wie Früchten im Schlossgarten angelegt hat und plant, in Zusammenarbeit mit den Herrschern, eine königliche Heilschule zu eröffnen, um die nächste Generation an Heilern in Amare zu sichern?
# … eine einlullende Gesangsstimme hat, aber nur Tilly vorsingt?
# … wegen ihrer langen, roten Locken gehänselt wurde als Kind und sich nicht als schön erachtet?
# … ein gestörtes Verhältnis zur Liebe und Ehe hat?
# … in den letzten Jahren verschiedene Liebschaften pflegte, die alle in die Brüche gingen?
# … insgeheim an die wahre Liebe glauben möchte?
# … sich in der Nacht am wohlsten fühlt?
# … ihr erster Freund in der Kindheit ein Geisterjunge war und nicht verstand, wieso viele Kinder sie komisch fanden, da sie glaubte, dass andere ihn auch hören könnten?
# … ihre anatomischen Kenntnisse ausbaute, indem sie klammheimlich an Toten übte und deren Innenleben studierte?
# … vor Blut, Exkrementen und Nacktheit kein Ekel oder andere Hemmungen empfindet?
# … nicht darauf hört, was andere behaupten, sondern auf die Taten einzelner sieht?
# … einen großen Wissensdrang verspürt und nicht klassisch in Schwarz-und-Weiß denken möchte?
Postingtyp: Langsamposter
Magische Fähigkeiten: angeborene Magie - Telekinese | Heilkräfte & umfangreiches medizinisches Wissen
Magie ist von der Natur geschenkt und ihr Vater begünstigte ihre Gene, was Rose-Red nicht ahnt. Ein Teil seiner dunklen Magie, worunter die Nekromantie zählt, hat Spuren auf ihrer neugeborenen Seele hinterlassen. Rose hat als Kind bereits kleine Blessuren geheilt, fühlte sich danach kränklich, war aber froh anderen zu helfen. Emelda verbat ihr Magie anzuwenden, zum Schutz der Familie, damit sie ein ruhiges Leben haben konnten. Die Älteste hielt sich daran und unterdrückte ihre Magie lange, was zur Folge hatte, dass sich telekinetische Kräfte in ihr bildeten und sie obendrein Stimmen von ruhelosen Geistern wahrnahm, mit denen sie kommunizieren kann. Rose ist überzeugt, dass sie den Tod von Personen erahnen kann, warum in ihr Verlustängste entstanden. Ihre Intuition ist stark ausgeprägt, daher spürt sie mitunter, wenn ihr zwielichtige Personen gegenüberstehen. Aufgrund dessen ist die Hexe skeptisch, würde aber nie einen Hilfesuchenden abweisen. Sie behandelt Patienten, egal, um wen es sich handelt, nach einem unausgesprochenen Kodex unter Heilkundigen. In stressigen Situationen reagiert ihr Innerstes eigenständig, wie etwa bei Hugo, der von einem dicken Ast im Nacken getroffen wurde und an einem Genickbruch starb, aber auch nur, weil ihre geistige Willenskraft diesen Ast vom Baum brach und gegen ihn schleuderte.

Rose-Red hat ein großes Wissen um Kräuter und Zaubertrankzutaten, kennt Sprüche und Tränke, wie auch nützliche Tinkturen und Salben. Mit Hilfe ihrer weißen Heilmagie, die in Ausnahmefällen sogar Leben retten kann, aber nie ohne ein anderes zu opfern oder einen Teil ihrer Seele zu geben. Sie kann größere Wunden und Brüche bei der Heilung positiv beeinflussen, gar leichte Blessuren direkt verschwinden lassen. Je nach Nutzung raubt die Magie ihr die Kraft bis hin zur Erschöpfung oder Ohnmacht, was im tagelangen Schlaf enden kann, wenn sie sich verausgabt hat. In Amare ist sie eine der besten Heiler, wenn nicht aktuell die Beste ihrer Generation, und hat die Heiler-Position am königlichen Hof erhalten und die übergeordnete Gewalt über medizinische Institutionen im Königreich. Die Rothaarige versteht sich als Ärztin, die notfalls operieren kann, da sie anatomische Kenntnisse besitzt und sich auf dem Schlachtfeld einen Namen als Baderhexe machte. Über Kontakte in die anderen Reiche bildet sie sich in weiteren Praktiken der Heilkunde fort und sieht sich längst nicht am Ziel ihrer Lehren angekommen.

Inzwischen übt die Rothaarige an ihrer Telekinese, stellt aber fest, dass es sehr schwierig ist Herrin über diese schwierige Gabe zu werden, da sie immense Konzentration bedarf. Rose hat die Erfahrung gemacht, dass die Geisteskraft sehr nützlich ist, wenn es darum geht ungebetene Gäste aus dem Haus zu schmeißen oder Menschen auf Abstand zu halten, weil sie ein Schutzschild um sich und andere errichten kann. Dies nutzt sie, um Geliebte in brenzlichen Lagen beschützt zu wissen, selten setzt sie die Fähigkeit ein um mit ihr zu kämpfen, auch wenn es mit Training vielleicht möglich wäre. Einmal hätte sie im Streit fast einen Ex-Liebhaber durch das gedankliche Würgen umgebracht, was ihr einen Schrecken einjagte. Zeitweilig kommt es ihr vor als würde unter ihrer Haut noch ein anderes Ich lauern, das düsterer ist, und sich den schwarzen Praktiken widmen möchte, doch diesen Drängen hat sie sich bislang nicht hingegeben, auch weil ihre Großmutter ihr stets riet sich nicht vom Dunklen verführen zu lassen.
Lebenslauf: Kindheit und ihre Schrecken
Ihnen fehlte nichts, besaß die Familie eine Hütte, genug zu Essen und durch den nahen Brunnen zu trinken. Die Gemeinschaft im Dorf war gut, was zur Harmonie beitrug und auch, wenn alle nicht viel besaßen, nicht reich waren, bot das Fleckchen einen sicheren Ort zum Kinder großziehen. Umringt von Wäldern wuchs Rose-Red als erstes Kind auf. Emelda gab ihrer Tochter im Haushalt Aufgaben ab, erzog sie zur Selbstständigkeit, weihte sie in das Wissen der Hebammen ein und zeigte ihr die Welt. Rose liebte die Lehren und weisen Ratschläge, begleitete ihre Mutter bei Niederkünften und der späteren Umsorgung der Mütter, half bei den Geburten und unterstützte die frisch gebackenen Eltern, indem sie Kinder einhütete und des Nachts Wache an Krippen hielt, weil sie sich in der Nähe Neugeborener aufgehoben fühlte. Hinter geschlossenen Türen krachte es gewaltig, doch Emelda konnte die Kleine beruhigen, ihr einreden, dass Streit unter Partnern nichts Ernstes wäre und schickte sie meist fort, Brot holen beim Bäcker, mit den Tieren spielen oder bestärkte sie darin im Wald umher zu wandern. Immer öfter stahl Rose-Red sich in der Nacht hinaus, unter den Sternen, und hieß die warme Dunkelheit willkommen, fühlte sie sich bei Nacht am wohlsten und konnte ihre Freunde treffen, die sich bei Tag nicht zeigten. Geisterfreunde, nannte sie sie, die ihr Geschichten erzählten aus fernen Ländern, über Götter und Helden, über falsche Familien und mit dem Alter nahmen die Erzählungen einen faden Nachgeschmack an, da die Untoten sie in ihre meist brutalen Tode einweihten. Rose galt bald als sonderbar, wenn man sie nachts im Wald sah, redend mit dem Wind, und man munkelte, dass sie den Verstand verloren hätte, und ihre Mutter reagierte sofort. Emelda verbat ihr den weiteren Umgang mit diesen "Stimmen" und obwohl Rose nur noch heimlich mit ihren Freunden auf der anderen Seite des Lebens sprach, konnte sie sich deren Einfluss nicht entziehen.

Im Alter von sieben Jahren bekam sie eine kleine Schwester. Nach einer langen Dürre, wurde Snow-White geboren, und angeblich schrie das wunderschöne weißhaarige Mädchen nicht, sondern sang. Zumindest geben die Bewohner diese Geschichte weiter. Rose weiß allerdings, dass auch Snow schrie und der erwünschte Regen kam, weil sie die Natur an der Wintersonnenwende um Regen angefleht hatte und eine Stimme ihr versicherte, dass es Regen geben würde. Für ihre kleine Schwester taten die Eltern und Rose alles, beschützten und behüteten sie. Das Band der Schwestern war sehr eng, schliefen sie im selben Bett, speisten vom selben Teller und stärkten einander den Rücken. Snow-White wuchs zu einer wunderschönen Dorfschönheit heran, erntete Komplimente, erhaschte Liebe von allen, gewann Herzen im Sturm und Rose wachte hinter ihr, stumm in den Schatten, weil sie nicht wollte, dass ihrer Schwester jemals ein Haar gekrümmt wurde. Sobald Snow sich verletzte, beim Sticken üben, heilte Roe ihre Wunden bis Emelda auch dies verbat, in der Hoffnung, dass die Dorfbewohner die Ältere nicht als Hexe enttarnten und brandmarkten. In Amare und einigen weiteren Königreichen hatten die Magiebegabten keine hohe Stellung, wurden verachtet, da es vielen gleich war, ob man helle oder dunkle Magie ausübte. Rose hielt sich daran, nickte, da ihr Vater ihr beibrachte nicht zu sprechen, weil sich ihre Stimme angeblich kratzig anhörte und Snow beim Lernen störte. Fortan schlief Rose vor dem Kamin in der Stube und überließ Snow das Bett im Kinderzimmer, hielt Wache in der Nacht und schlief am Tag, unterdrückte ihre Magie und fühlte sich fehl am Platz.

Ermordung der Mutter
Zwist unter den Eltern gehörte für die Rothaarige zum Alltag, aber Snow schnitt wenig davon mit, weil sie zum Schneider oder Weberin geschickt wurde oder Rose ihr Aufgaben gab. In einer Unterhaltung bekam sie schließlich mit, dass Hugo nicht ihr echter Vater war, da der Jäger dies bezweifelte und ab diesem Tag änderte sich alles im Haushalt. Ihre leise Vorahnung, dass Hugo, den sie nie groß vertraute und, der ihr selten Beachtung schenkte, böse Spiele trieb, bestätigte sich als sie die Geister der ermordeten Mädchen in den Wäldern traf. Jahrelang verschwand Hugo für Monate und kehrte mit neuen Waffen, viel Fleisch und Leder heim, die Geldsegen ins Haus brachten, und Rose hatte sich nie erklären können, warum die Waffen komisch wirkten, wenn sie sie näher betrachtete, doch letztlich war es ihr aufgefallen. Dass, die Waffen aus Gebeinen geschmiedet waren und das Leder keins war, sondern die abgezogene Haut armer Mädchen. Mit der Neuigkeit wollte Rose ihre Mutter konfrontieren, sie bitten mit Snow und ihr nach Großmutter zu fliehen, doch Hugo musste wittern, dass sie hinter sein Geheimnis gekommen war. Rose und Snow waren im Wald, Früchte sammeln, da spürte sie, dass Zuhause etwas nicht mit rechten Dingen zugehen konnte und nachdem die Dämmerung kam, warnten sie die Stimmen ihrer Freunde. Sie rannte heim und fand die Leiche ihrer Mutter im Bett, daneben Hugo, der sie angrinste und plötzlich in Tränen ausbrach als Snow durch die Tür kam. Die Beiden trauerten Arm in Arm, während Rose die Wut packte. Sie stellte sich vor, wie er keine Luft mehr bekam, dass gleiche Schicksal mit Emelda teilte und der Jäger ging keuchend zu Boden. Snow schrie panisch und rief nach ihrer Hilfe, da schien Rose zu erwachen, mitzubekommen, dass diese Kraft, die ihren Stiefvater erfasste, von ihr ausgehen könnte … oder von den ruhelosen Geistern. Hugo wusste sich zu helfen, er kontrollierte sie, indem er sich an ihre geliebte Snow-White vergreifen wollte. Rose wusste dies zu verhindern, bot sich an ihrer statt an und verlor ihre Unschuld für immer.

Viele Jahre hielt die Rothaarige den Konflikt mit Hugo nicht aus, auch wenn sie gute Miene zum miesen Spiel machte, den Witwer nach besten Kräften unterstützte, um Snow-White zu schützen, immerhin war sie noch zu jung und Rose konnte nicht einfach mit ihr fliehen. Hugo würde ihnen nachstellen, ihnen keine Ruhe lassen, womöglich Jagd auf sie machen und als er drohte Snow vor der Dorfgemeinschaft als boshafte Hexe auszurufen, wenn sie nicht parierte, löste sich ihr Widerstand auf. Geprägt durch seine Tyrannei lernte die Kräuterkundige das Schauspiel einer heilen Familie aufrecht zu erhalten, nicht für sich, schon gar nicht für das Monster unter dem Dach, allein für Snow-White, die naiv wie sie sein musste, nichts von alledem merkte und ein glückliches Dasein fristete. Es näherte sich der Herbst, in dem Rose vierzehn Jahre alt wurde und ihr Vater erneut auf die Jagd ging. Da Rose wusste, dass er neue Kinder umbringen würde, ging sie ihm in der Nacht nach und traute sich ihm die Stirn zu bieten. Sein geworfenes Messer traf sie nicht, weil es an einem Schutzschild abprallte, das sich um sie gebildet hatte, ohne, dass Rose es bemerkt hatte. Heute, weiß sie, dass sie es selbst erzeugte und es nicht die ruhelosen Geister gewesen waren, die sie anstifteten den Mörder zu töten. Im Effekt und durch die arglisten Stimmen an ihren Ohren, hob Rose die Hand und ließ einen Ast von einem Baum brachen, der gegen Hugo raste und ihn einen schnellen Tod bescherte. Sie gönnte ihn dieses Ableben nicht, war jedoch erleichtert, dass der Alptraum endete. Die Geister seiner Opfer hinderten seine boshafte Seele daran überzugehen und Rose fluchte auf sein Grab, da sie ihn ohne Riten mit Snow im Wald beerdigte, dass er niemals Frieden finden möge als Strafe für seine Taten und die Hölle zeigte sich ihrem Wunsch gnädig.

unter der schützenden Hand der Großmutter
In der Heimat vom Vater wollte und konnten die Schwestern nicht bleiben. Keiner vermutete hinter dem Unfall eines der Kinder, doch Rose konnte wahrnehmen, dass die Bewohner skeptisch waren und sie anders betrachteten als Snow. Sie reiste im Schutz der Nacht mit Snow zur Großmutter, die nahe Amare lebte, und dort als Heilerin arbeitete. Snow fand sofort Gefallen an der Nähe zur Hauptstadt, in der sie erblühte, und Rose konnte sich mit Violets Wissen über Heilmagie auseinandersetzen. Sie lernte ihre eigenen Heilkräfte kennen, durfte weiße Magie praktizieren und ging in die Lehre der Alten. Es brachen Jahre der Freude und Heiterkeit an, warum Rose beinahe zu vergessen drohte, welche Gefahren in der Vergangenheit gelauert hatten und beerdigt waren. Im Dorf vom Großmütterchen waren die Kinder gemocht, besonders Snow tat sich hervor und zog die Gunst von Adligen und Rittern auf sich, sobald sie ihre Jugend erreichte. Rose, beschützender denn je, mutierte zu einem Wachhund, der es nicht darauf ankommen ließ, dass jemand ihre kleine Schwester davonstahl. Sie verhexte unlautere Knaben, die ihrer Schwester die Unschuld rauben wollten, zur Strafe in Tiere und hielt den Fakt vor Snow geheim, was Violet aber nicht lange verborgen blieb. Das Großmütterchen tadelte ihre Enkelin, weil die Menschen deshalb Angst vor der Magie entwickelten, denn alles, was sie nicht kontrollieren konnten, machte ihnen Angst und musste in deren Augen dann zerstört werden. Rose-Red hielt sich an die Mahnung und hörte auf Freier wahllos zu verzaubern. Kurz nach ihrem zwanzigsten Lebensjahr starb Violet an den Schwächen des Älterwerdens und schenkte den Mädchen ihre Ersparnisse. Snow wollte in die Stadt, aber Rose zeigte Bedenken. Nachdem die Alte fort war, bat der Dorfvorsteher sie die neue Heilerin zu werden, was sie ablehnte. Die Älteste fühlte sich noch nicht fähig dieser Aufgabe gerecht zu werden und wollte zudem nicht, dass jemand dahinter kam, dass sie heimlich die Anatomie eines Körpers an Toten studierte.

Zwei Schwestern allein im Wald
Der Absage geschuldet wurden die Bewohner argwöhnisch und Geschichten nahmen ihren Lauf. Plötzlich wurden Frauen krank und niemand konnte sich einen Reim daraus machen, nur Rose und Snow blieben gesund, warum die Männer die Hexe in Verdacht nahmen. Da ein alter Aberglaube besagte, dass ein Zauber gebrochen werden konnte, wenn man seinen Urheber ertränkte, holten die Dorfbewohner sie des Nachts aus dem Bett und schlugen sie bewusstlos. Kurz bevor man sie in den See schmiss, beschwert mit Steinen, wurde Rose wach. Snow war es, die sie vor dem Ertrinken rettete und um Haaresbreite ihretwegen umkam, da das Gewicht die Jüngere mit runterzog. Eine Hand voll Bewohner, die an die Unschuld der Schwestern glaubten, stellten sich dem wütenden Mob entgegen und halfen ihnen. Rose, die einen Nahtod reicher war, hätte das Dorf am liebsten verflucht, es zu Asche verbrannt, weil Snow in Gefahr gekommen war, doch sie ließ sich von der Güte anderer besänftigen und half bei der Klärung des Problems. Die Frauen hatten giftige Kräuter gegessen und da die Mädchen natürlich wussten, dass sie diese nicht anrühren durften, waren sie natürlich verschont geblieben. Rose fertigte ein Gegenmittel an und die Frauen erholten sich vom Gift. Nicht alle konnten sich zu einer nötigen Entschuldigung durchringen. Enttäuscht von den Geschehnissen löste Rose-Red ihre Wurzeln im Dorf, nahm Snow mit sich, und sie suchten sich im Wald eine Zuflucht. Ein Jahr lebten die Schwestern mit der Natur im Einklang, für sich allein, und es kam einer Idylle nach. Rose konnte sich mit dem Grimoire von Violet beschäftigen, während Snow ihr Kochen verbesserte und sich mit den Tieren des Waldes anfreundete. Ganz gleich wie unähnlich die Schwestern waren, verband sie die Liebe zur Ruhe, zumindest glaubte die Rothaarige es lange und wähnte sich sicher. Die weißblonde Schönheit wurde zu ihrer Heimat und Rose war nicht gewillt sie zu teilen. Mit niemanden.

Abenteuer auf den südlichen Inseln
Ein Prinz kam des Weges, in den tiefen Wald hinein, in Bärenpelz versteckt und Snow-White ließ das Tier ins Haus, freundete sich mit dem Untier an. Rose ließ ihre jüngere Schwester walten, auch wenn sie ahnte, dass irgendwas mit diesem Tier nicht stimmen konnten und letztlich kam sie dem Zauber auf die Schliche. Ein Zauber verwandelte Prinz Lars von den südlichen Inseln in einen Bären und er fand Schutz bei ihnen, Liebe mit Snow-White, die glaubte, dass ihr Kuss der wahren Liebe ihn zurück verwandelte. Lars jedoch weiß, dass es nicht Snow war, und Rose ihm eine Tinktur gab, durch die er seine Menschlichkeit zurückerlangte. Der Königssohn ging in den Wald, mit dem Versprechen am nächsten Morgen seine künftige Braut abzuholen. Er hielt sein Wort, nahm Snow und Rose mit sich. Die Ältere konnte und wollte nicht gehen, doch dem Glück im Weg stehen, dass Snow offenbar empfand, das durfte sie nicht. Das schlechte Gefühl in ihrer Brust ignorierend, da sie sah, wie Prinz Lars mit Taschen voller Gold zu ihnen an die Hütte kam, ging sie dem nicht weiter auf den Grund. Nach ihrer Rückkehr von den südlichen Insel erfuhr Rose-Red von den Zwergen, dass er eine Miene überfallen und ausgeraubt hatte, deswegen zum Bären wurde wegen des verwunschenen Goldes und als solcher Buße tun sollte, in der Miene arbeiten hätte können für Gold, aber der Faulpelz stahl sich davon. Im Nachhinein machte alles mehr Sinn, doch in der Heimat von Lars ergab das alles keinen. Lars freite nicht Snow, sondern sie – und einer seiner vielen Brüder auch, weil sie lieber eine Hexe zur Frau haben wollten, die Kräfte wie sie besaß, und keine Schönheit. Die Prinzen gaben sich mit ihrer mittelmäßigen Pracht zufrieden, aber Rose ließ sich darauf nicht ein, weil ihre Schwester Lars wirklich liebte. In dem Glauben wehrte Rose alle Bittgesuche ab und zog den Zorn der Männer auf sich, die den Spieß umdrehten. Am Ende eines Happy Ends, das glückliche Ende ihrer Schwester, konnte Rose nicht einmal mehr ihrer Hochzeit beiwohnen, da sie von den Inseln verbannt wurde, da es hieß, sie hätte Prinz Lars einst in den Bären verzaubert und Snow manipuliert. Die Jüngere machte keine Anstalten ihr zur Hilfe zu kommen, wie früher und nahm ihre ausgestreckte Hand nicht an, schickte sie kalt nachhause. Rose wusste nicht, wie ihr geschah als sämtliches Leben aus ihrem verschwand. In ihr blieb eine gähnende Leere.

Heilerin in Amare
Über See reiste die nun Zweiundzwanzigjährige nach Amare, besuchte fremde Lände auf ihren Weg zurück, und nahm sich Schriften über fremdländische Medizin mit, wann immer sie einen Buchladen auf ihrer Route entdeckte. Die Monate auf See taten ihr gut sich ein neues Ziel zu suchen, eines, für das es sich lohnte weiterzuleben. Rose-Red beschloss Heilerin zu werden, für andere, nicht für sich und lernte intensiv. Sie suchte sich eine Anstellung in einer medizinischen Einrichtung und ging den Meistern dort zur Hand, die rasch hinter ihre heilmagischen Gaben kamen, und sie speziell förderten. Sie durfte von den Besten des Landes lernen und wurde zu einer von ihnen. Der Ruf der neuen Heilerin in der Hauptstadt eilte ihr voraus, was nicht nur gute Nachrichten bedeutete. Zweifel im Volk wurden groß und die Mahnung ihrer seligen Großmutter kam Rose in den Sinn, die sie damals gewarnt hatte, dass Massen fürchteten, was sie nicht kontrollieren konnten. In einem ärmeren Bezirk von Amare, am Hafen, kursierte eine Kinderkrankheit, die besonders bei Babys zum Tode führte und da alle nach Gründen suchten, die Heiler aber keine Antwort fanden, suchten sie nach möglichen Schuldigen und fanden eine in Rose-Red, weil es naheliegend für die Bevölkerung schien, dass eine Hexe am Werk war. Kurzerhand wurde die Ärztin erneut aus ihrem Bett geschliffen, über die Straßen gejagt bis zu einem errichteten Scheiterhaufen, wo viele sie brennen sehen wollten. Kurzatmig kam Rose der Gedanke, dass die Menschen unter der Regentschaft der Evil Queen dies nicht mit einer Hexe gemacht hätten, doch so schnell ihr dieser aberwitzige Einfall kam, umso schneller verfolg er wieder. Die Bewohner wollten ihr nicht zuhören als sie zur Erklärung ansetzte, dass das Trinkwasser mit Bakterien verseucht war und sie alles Mögliche tat, um es zu reinigen. Anstatt sie weiter arbeiten zu lassen, richtete sie der Mob. Dann traten Florian und Snow White auf die Bildfläche, informiert durch Wachen, die sich ins Getümmel stürzten und den Akt der Selbstjustiz verhindern wollten. Das Königspaar rettete sie, vertrauten ihr die wichtige Aufgabe an das Problem mit dem Trinkwasser schnell zu beheben.

Innerhalb einer Woche konnte Rose-Red mit der Hilfe der übrigen Heiler das Wasser von den Bakterien befreien und erkrankte Kinder vom Fieberwahn erlösen. Kurz danach luden die Herrscher sie an den Hof ein und es geschah, dass Snow vergiftet wurde, und sie im Sterben lag – mit ihrem noch ungeborenen Kind im Bauch. Rose konnte nicht beide retten, da es zu spät sein konnte, wenn sie länger warteten und Snow verlor ihr Kind, das gewisser Weise das Leben der Königin bewahrte als sie ihr das Gegengift verabreichte. Das Paar erlitt einen bedauerlichen Verlust, der sie viele Jahre prägte. Rose bekam eine Anstellung als Heilerin im Palast angeboten, was sie dieses Mal nicht ausschlug, da sie bei der Königin bleiben wollte und sie knüpfte zarte Bande der Freundschaft zu beiden.

Ausbruch der bösen Mächte und Krieg in der Enchanted World
Ihr blieben einige Jahre, um sich in die Rolle bei Hof einzuleben, einen klaren Kopf für das Notwendige zu behalten, sich in die Geschicke von Amare einzufinden. Rose bekam viel Hilfe von Wilbur, den sie alsbald mehr mochte als es gut für sie wäre, doch sie traute sich nicht zu dieser Zuneigung zu stehen, wollte sie ihn nicht in die Flucht schlagen, wenn er jemals von ihrer bewegten Vergangenheit erfuhr. Rose unterdrückte erneut ein Gefühl, was der Liebe nahegekommen wäre, und rettete sich in Liebschaften, die rasch begannen und ein tränenreiches Ende fanden, nach wenigen Monaten. Die Zuneigung, welche zwischen den Herrschern von Amare herrschte, fand sie in keinen ihrer kurzweiligen Gefährten, auch wenn sie die Hoffnung nie aufgab und Willbur schien von ihren nächtlichen Aktivitäten mit zwielichtigen Männern überhaupt nichts zu halten, warum sie sich ihre Chance bei ihm aus eigener Dummheit verspielte. Das Leben im Palast mag kein Leichtes sein, aber sie fand Gefallen an der Größe der Räume, auch wenn es erstickend sein konnte, ständig von anderen umgeben zu sein und es gab Wochen, da sehnte sie sich nach dem Wald und Nächten in Einsamkeit. Rose formte den Garten der Evil Queen am Schloss aus, pflegte ihn mit Heilern in Ausbildung und überlegte bereits vor dem Krieg eine Schule oder Akademie für Heilkünste zu gründen, bei dem jeder Zutritt bekommen könnte, da sie nicht wollte, dass magisch Begabte schlechter behandelt wurden als andere. Sie wollte gegen den Zwiespalt der Rassen kämpfen, verlor dieses Gefecht aber bevor es beginnen konnte, da die bösen Mächte einen Krieg entfesselten. Die Evil Queen, Maleficent und die Queen of Hearts verbreiteten Angst und Schrecken in der Enchanted World und es dauerte lange, sehr lange, bis das Gute obsiegte. Rose konnte nicht kämpfen, aber die Verletzten umsorgen und das war ihre Königsdisziplin. Auf den Schlachtfeldern und in der Stadt sorgte sie für die bestmögliche Versorgung, lehrte Helfer zügig und schnell ein. Sie kümmerte sich nicht nur im die Guten, auch die Bösen erhielten ihre Güte und Sorge, in Momenten, wo sie im Schutz der Nacht die Seiten wechselte und Hilfsbedürftigen etwas Trost spendete. Ihre Loyalität änderte sich nicht, blieb sie Amare treu, aber sie konnte nicht zusehen, wenn andere aufgrund ihrer Verletzungen litten. Oftmals war Rose sehr schwach und geriet ans Ende eigener Kräfte, verausgabte sie sich zunehmend. Rose beschützte äußere Behausungen mit ihrem geistlichen Schutzschild vor dem Einfall dunkler Soldaten, brachte Kinder und Frauen in Sicherheit ins Schloss und versuchte eine gute Stütze für die Herrscher zu sein, heilte nicht selten König Florian und seine engsten Ritter von Wunden. Nach dem der Krieg endete, gut für die Guten, schlecht für die andere Seite, mussten zerbrochene Heimaten wiederaufgebaut werden, Lücken in Familien gefüllt und gebrochene Herzen getröstet werden. Das Volk feierte, die Länder auch, und die Nine Kingdoms wurden geboren, während die Bösen verloren.

Nachkriegszeit mit neuen Herzenswünschen
Gänzlich freuen konnte die Heilerin sich nicht, beim Anblick auf die Welt, die im Wandel war und doch nicht aus ihren Fehlern lernte Das Gute siegte am Ende über das Böse, und das Böse hörte nie auf gegen das Gute zu rebellieren. Rose fragte sich, was passieren könnte, wenn man sich auf einen Waffenstillstand einigte, wenn man Wesen einfach in Ruhe ließ, Grenzen beachtete, Länder gerecht aufteilte und nichts mehr verteufelte, doch solche Ideenblitze waren nicht für den hohen Rat in Amare gemacht und darum schieg Rose-Red, wenn man sie fragte, ob sie eine Idee hätte, Amare zu einem sicheren und schönen Ort zu machen. Sie wusste, besser als manche vermuten würden, dass Fieslinge sich ein Happy End wünschten, eines, in dem weniger Kitsch vorkam. Schlussendlich litten die Guten wie die Bösen an einer gleichen Verletzung: an Einsamkeit und dem Mangel an Liebe. Doch, wer würde ihr zuhören, wenn sie sowas laut aussprach? Die Geister? In der Nachkriegszeit vergaßen alle irgendwie, was geschehen war, erfreuten sich am Frieden. Die Königreiche florierten, viele Paare heirateten, gründeten eine Familie. Rose schuf Tag und Nacht Balsam für seelische Wunden, half dem Volk die Erinnerungen zu vergessen, während sie spürte, dass man ihr teils immer größeren Argwohn entgegenbrachte. Die Evil Queen war eine Hexe gewesen, die ihre Mächte für unlautere Dinge einsetze und das Geflüster wurde lauter, dass sich die Magieaffinen eines Tages zusammenschlossen, um einen neuen Krieg anzuzetteln. In Camelot war dies einst geschehen. Rose gab nichts auf das Gerede, konnte es weder abstreiten noch befürworten. Sie diente Amare und dem Königshaus nach bestem Gewissen, erhielt die Schirmherrschaft über sämtliche medizinische Einrichtungen im Land, deren Fortbestand sie förderte. Man führte regelmäßige Treffen unter Heiler ein, Tage an Fortbildungen, durch den Austausch mit anderen Begabten aus fremden Reichen, die zu Besuch kamen und schon bald füllten sich die Jahre von Geisterhand mit Papierkram, neuem Wissen, noch mehr Pflichten und vollen Terminkalendern. Erst kürzlich kam die Tochter von Snow White und Florian zur Welt, die süße Thronfolgerin, und Rose merkt, dass sie erneut in die Rolle einer großen Schwester fällt, in der Prinzessin ihre eigene Snow-White wiederkennt und mutiert zum Wachhund an ihrer Wiege. Und, dann ist da noch ihr neuer, alter Wunsch endlich eine Schule für Heilkünste zu eröffnen, dem nichts mehr im Wege steht, außer der Zusage der Herrscher, die dem natürlich zustimmen müssten.
Familienmitglieder: unbekannter Vater | Zauberer | keine Beziehung
Name, Herkunft, Aufenthaltsort .. über den Unbekannten verlor keiner im Haushalt eine genaue Information. Emelda äußerte sich nicht bei Nachfragen, egal wie vorsichtig Rose sich gab, suchen konnte sie ihren Erzeuger nicht. Ihr fehlten dazu schlichtweg wichtige Indizien. Emelda sang oft ein Lied, beim Nähen am Herdfeuer und summte die Melodie dazu gedankenverloren über Stunden weiter, aber das half ihr nicht. Bei Nachfragen in den nahen Dörfern und in der schönen Hauptstadt reagierten alle gleich: die Bewohner von Amare kannten das ominöse Lied nicht, was bedeutete, dass er aus einem anderen Land stammen könnte. Rose steht vor einem Nichts, dabei wüsste sie gern, wer er ist … oder gewesen war.

Emelda | Mutter | Hebamme | ermodert
Schöne Kindheitserinnerungen verbindet die Tochter mit ihrer Mutter, die ihr Wissen an die Kinder weitergab, auch wenn Snow sich mehr mit dem Haushalt auseinandersetzte. Emelda war eine freundliche Seele und im Dorf ihres Mannes sehr beliebt, über ihre kurze Affäre vor der Hochzeit erzählte sie ihm nichts, doch Rose-Red sah anders aus als Snow-White und ihr Gatte schöpfte Verdacht. Für die Kinder stritten die Eltern außer Haus oder schickten die Mädchen ins Dorf, aber die Älteste war keineswegs blind; sie sah die blauen Flecke ihrer Mutter, hörte ihr Weinen am Morgen, wenn Hugo aufgebrochen war und merkte, dass vieles im Argen lag. Emelda vertraute sich Rose nicht an und beteuerte bis zum letzten Augenblick, dass es unter Paaren normal sei zu zanken, glauben konnte sie diesen Worten nicht und als sie die Leiche der Hebamme im Bett liegen sah, wusste die Rothaarige: eine falsche Ehe konnte ein schleichendes Gift sein, das einen von innen zerfraß und am Ende wartete der Tod.

Violet | Großmutter | weiße Hexe und Heilerin | gestorben
Begeben in die Obhut der Großmutter mütterlicherseits, fanden die Mädchen ein gutes Zuhause, eines, indem sie sich wohlfühlten. Violet brachte ihr die Anwendung von Magie bei, lehrte sie die Heilkräfte für Hilfreiches zu nutzen, Tränke zu brauen, um Gifte zu neutralisieren und das Schließen von Wunden zu beschleunigen, sowie unendlich mehr. Vieles was sie kann, bekam sie von Violet gezeigt. Das Großmütterchen steckte Zeit und Mühe in ihre Ausbildung, während Snow mit den Mädchen in ihrem Alter beisammensaß und an Kleidern arbeitete. Nach dem natürlichen Tod der weißen Hexe, die ihr auch nur diese Seite der Magie beibrachte, erhielt sie ihr Grimoire als Nachlasswerk und bezieht Wissen daraus. Violet gab ihr abends häufig eine Kräutermischung zu trinken, wenn sie zu starke Kopfschmerzen bekam und sich einbildete Stimmen Toter zu hören. Das Rezept kennt die Rothaarige auswendig und benötigt es fast jeden Abend. In vielen Momenten fehlt ihr der weise Rat vom Mütterchen.

Snow-White | Halbschwester | Prinzessin von den südlichen Inseln
Gleiches Blut fließt in ihren Adern, doch sind die Schwestern ungleich wie Tag und Nacht. Snow-White wurde belächelt, wegen ihrer schönen Stimme geliebt, und die natürliche Anmut machte sie zur still gekürten Dorfschönheit. Ein Jeder umsorgte sie gütig und mit reinem Gewissen, ihr geschah nie ein Leid, und keinem überkam je der Einfall, dass die Jüngere allen einen Bären auf den Rücken band. Snow galt als naiv und unschuldig, sie log niemals, aber ein Zauberspiegel würde anderes berichten und hätte Rose sie jemals nachts reden gehört, an ihrem Bett sitzend, wäre sie dahintergekommen, dass Snow eine grausame Seite besitzt und alles tat, um zu überleben. Die Ältere sieht in ihr die Unschuld und wünscht ihr mit dem Prinzen das Beste. Riefe Snow-White jemals nach ihr, würde Rose erscheinen, entgegen der Warnung bis zu ihrem Tode im Kerker zu verrotten.

Lars | Schwager | Prinz von den südlichen Inseln
Seltsamer Kauz, kam der Rothaarigen zuerst in den Sinn als Lars, zurück in einen Prinzen verwandelt, nicht Snow-White den Hof machte, sondern seinem Bruder, welcher um sie warb, die Chance streitig machen wollte. Snow liebte Lars zu diesem Moment inniglich und konnte sich ein Leben ohne den bärenstarken Prinzen nicht mehr vorstellen; sie war verliebt und er ein teuflischer Charmeur, dazu einer, der aus seiner Lehre nicht klüger wurde. Rose lehnte die Avancen ab und Lars akzeptierte es nicht. Er begann Snow in subtiler Art gegen sie anzustacheln, machte sich aber nicht selbst die Hände schmutzig, ließ seine Brüder und den königlichen Hof der südlichen Inseln arbeiten. Es dauerte nicht lange, da schmiss Lars sie mit Snow an seiner Seite hinaus, da er allen glaubhaft machte, sie sei eine dunkle Hexe, die ihn in einen Bären verwandelt hätte und Snow gegen ihren Willen manipulierte. Öffentlich wurde der Eklat nicht, aber Lars sprach eine Verbannung aus und erreichte sein Ziel: ihre Isolation und einen Triumph für sich.

Hugo | Stiefvater | Förster & Jäger | getötet
In ihm steckte Übles, und das spürte Rose, was ihr Verhältnis angespannt werden ließ. Hugo war nach außen ein liebender Ehemann, ging seiner Zunft nach und kümmerte sich um die Kinder, besonders um die Jüngste. Es dauerte nicht lange, da erstickte er Emelda im Schlaf, hinter deren früherer Untreue er gekommen war, und wollte sich Snow-White an ihrer Stelle nähern. Rose konnte ihn stoppen und zog sein Interesse auf sich. Eine Weile lebten die Drei unter einem Dach und es waren die schrecklichsten Monate ihrer Jugend, geprägt von Schlägen und unsittlichen Berührungen. Davon bekam ihre Schwester nichts mit, und der Witwer verlor das Gesicht in der Gemeinde nie, da sie ihr Schweigen ihrer Schwester zu Liebe nicht brach. Eines Morgens ermordete sie ihren Vater, denn er war verantwortlich für die Tode vieler Mädchen in anderen Dörfern, die in den vergangenen Jahren spurlos verschwunden waren; ihr Fleisch verkaufte er als Wild, ihre Knochen schmiedete er zu Waffen. Sein Genickbruch in den Wäldern wurde als Unfall vergolten, keiner wähnte eines seiner Mädchen im Verdacht, auch wenn Rose wahrnahm, wie hinter ihrem Rücken gemunkelt wurde. Er wurde ohne Riten beerdigt und Rose fluchte auf sein Grab, damit ihn die Geister der ruhelosen Mädchen für immer heimzahlen konnten, was er ihnen angetan hatte.